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Robert Lewandowski, Mohamed Salah, Kylian Mbappé - Stürmer-Roulette in Europa
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Publiziert 17/05/2022 um 11:19 GMT+2 Uhr
Während die Zukunft von Erling Haaland bereits in trockenen Tüchern ist, schwimmen drei weitere große Fische im Transferteich. Robert Lewandowski, Kylian Mbappé und Mohamed Salah - wird an den richtigen Schrauben gedreht, könnte im anstehenden Transfersommer ein eindrucksvolles Stürmer-Roulette über die Bühne gehen. Eurosport.de wirft einen Blick auf die aktuelle Situation der begehrten Angreifer.
Robert Lewandowski will den FC Bayern verlassen
Fotocredit: Getty Images
Zwischen der Erfüllung einer Prophezeiung und einem wechselwilligen Weltfußballer ist in diesem Dreiergespann alles zu finden.
Seit Jahren wird Mbappé als der künftige Erlöser von Real Madrid angepriesen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis der 23-Jährige in die Fußstapfen seines Vorbildes Cristiano Ronaldo treten würde. Ein Transfergerücht wie ein Liebesgedicht, welches zurzeit so "real" wie noch nie zuvor erscheint.
In München gehören derartige Liebesbekundungen hingegen längst der Vergangenheit an. Wird Mbappé noch in romantischer Ehrfurcht der Hof gemacht, weiß man beim FC Bayern nach einer langjährigen Ehe mit Lewandowski genau, um was es geht: die Kohle. "Um sonst gar nichts", verzweifelte Ehrenpräsident Uli Hoeneß jüngst an der misslichen Lage beim Rekordmeister.
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Zwischen Salah und Liverpool entwickelte sich in den letzten Wochen ein stetes Hin und Her. Verlängerung, vorzeitiger Verkauf, ablösefreier Wechsel im Sommer 2023 - die Optionen scheinen nur allzu vielfältig zu sein.
Eurosport.de analysiert das anstehende Stürmer-Roulette in Europa.
Robert Lewandowski: Barcelona ruft - oder doch Chelsea?
Die Situation an der Säbener Straße ist klar: Lewandowski will weg, Bayern München möchte seinen Starspieler nicht abgeben. "Robert hat einen Vertrag beim FC Bayern bis 2023. Und diesen Vertrag wird er auch erfüllen. Basta!", sprach FCB-Boss Oliver Kahn am Wochenende ein Machtwort.
Damit scheint dem Techtelmechtel zwischen Lewandowski und dem FC Barcelona vorerst ein Riegel vorgeschoben zu sein. Die Katalanen bemühen sich seit geraumer Zeit, den Weltfußballer von den Münchnern loszueisen und in die spanische Metropole zu lotsen. Notfalls für eine Ablöse von rund 30 Millionen Euro - ein Preis, der Lewandowskis Wert für die Münchner nicht widerspiegelt.
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Nagelsmann über Lewandowski: "Wenig Raum für Trauer"
Quelle: Perform
Ohne richtigen Ersatzstürmer wird der Wechsel nach Barcelona wohl auf nächstes Jahr verschoben. Bayern-Trainer Julian Nagelsmann habe zwar "zwei, drei Namen im Kopf", an eine 1:1-Lösung ist dabei jedoch nicht zu denken.
Mit dem FC Chelsea macht sich seit Kurzem ein zweites europäisches Schwergewicht Hoffnungen auf die Dienste Lewandowskis. An der Stamford Bridge könnte der Pole den schwächelnden Romelu Lukaku ablösen, der wiederum mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wird. Bahnt sich etwa ein spektakuläres Tauschgeschäft an?
Kylian Mbappé: Die Prophezeiung erfüllt sich
Bei Mbappé steht hingegen die Erfüllung des verheißungsvollsten Versprechens der vergangenen Jahre im Raum. Wie Transferexperte Fabrizio Romano zuletzt bestätigte, befinden sich die Gespräche zwischen dem französischen Heilsbringer und Real Madrid in der finalen Phase.
Sogar der Top-Torjäger selbst stellte eine baldige Entscheidung in Aussicht: "Ich werde meine Entscheidung zeitnah verkünden, es ist fast so weit. Meine Wahl ist fast getroffen. Es wird weit vor dem Treffen der französischen Nationalmannschaft sein." Was am 28. Mai sein wird.
In Madrid reibt man sich angesichts die Hände, die Königlichen sind in der Causa Mbappé äußerst optimistisch.
In Paris stehen die Zeichen laut übereinstimmenden Medienberichten auf Abschied. Aller Voraussicht nach wird sich Mbappé seinen Kindheitstraum von Real im anstehenden Sommer erfüllen - und zum wertvollsten ablösefreien Wechsel aller Zeiten avancieren (Marktwert: 160 Millionen Euro).
Mohamed Salah: Verhandlungen verzögern sich
In Liverpool erscheint die Lage hingegen nicht so eindeutig. Im April wurden die Wechselgerüchte um Salah nämlich ordentlich angeheizt. Wie der "Mirror" zunächst berichtete, soll sich die Identifikationsfigur der Reds Anfang des Monats mit dem Verein an der Anfield Road über einen Verbleib über die Saison 2022/23 hinaus prinzipiell geeinigt haben. Danach wurde es jedoch ruhig um den 29-Jährigen.
Die Verhandlungen gerieten ins Stocken, Salah ließ seine Zukunft in Liverpool plötzlich offen. "Ich weiß es nicht, ich habe noch ein Jahr Vertrag", sagte der Ägypter in einem Gespräch mit dem britischen Fußball-Magazin "FourFourTwo". "Ich denke, die Fans wissen, was ich will, aber im Vertrag geht es nicht nur um das Geld", so Salah.
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Mohamed Salah vom FC Liverpool
Fotocredit: Getty Images
Als mögliche Abnehmer gelten der FC Barcelona und Paris Saint-Germain. Wie der englische "Mirror" berichtet, wollen die Verantwortlichen des FC Barcelona unbedingt den Liverpool-Star als "Schlüsselspieler" für die kommende Saison verpflichten. In Paris möchte man Salah hingegen als möglichen Mbappé-Nachfolger holen.
Diesem Wunschdenken könnten die Reds nun ein Ende bereiten. Wie "Football Insider" berichtet, befinden sich beide Parteien wieder am Verhandlungstisch.
Salah, der sich jüngst als der beste Spieler auf seiner Position bezeichnete, würde demnach für Kompromisse offen sein und sei dazu bereit, seine ursprünglichen Forderungen (600.000 Euro pro Woche) etwas nach unten zu schrauben. Die Entscheidung dürfte aber erst nach dem Champions-League-Finale gegen Real Madrid (28. Mai) fallen.
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Quelle: Perform
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