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BVB: Transferpoker um Jude Bellingham sorgt für unnötige Nebengeräusche im Meisterkampf mit Bayern
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Publiziert 07/05/2023 um 10:19 GMT+2 Uhr
Jude Bellingham kämpft mit dem BVB aktuell im Fernduell mit dem FC Bayern München um die Deutsche Meisterschaft. Unter der Woche sorgte der 19-Jährige jedoch eher abseits des Platzes für Schlagzeilen. Laut "Marca" sei sich der junge Engländer gar schon mit Real Madrid über einen Wechsel einig, dann wieder doch nicht. Nebengeräusche im Meisterrennen, die Dortmund eigentlich nicht brauchen kann.
Terzic stellt klar: Bellingham-Gerüchte finden keinen Platz
Quelle: Perform
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Nur: Sie sollten eben stimmen. Im Fall von Jude Bellingham, eines der heißesten Eisen für den Transfermarkt im Sommer, lässt sich derzeit nur eins sicher sagen - eine der spanischen Top-Sportzeitungen liegt falsch.
"Einigung mit Real Madrid!", rief die gewöhnlich gut informierte "Marca" ihren Leserinnen und Lesern entgegen. Von wegen, konterte die "AS": Die Einigung, so berichteten ihr "absolut zuverlässige Quellen", sei weder vollzogen noch wahrscheinlich. Die Königlichen befürchteten, aus England eiskalt überboten zu werden, und wollten das Rattenrennen nicht mitmachen. Real - oder irreal?
Inmitten der Aufregung hält sich der Mittelfeldstar von Borussia Dortmund ganz vornehm zurück. Er kann fast minütlich dabei zusehen, wie seine Aktien steigen, beim Flug vom "Sprungbrett" BVB ist eine weiche Landung garantiert. Da seine Zukunft für die Dortmunder aktienkursrelevant ist, wird der Klub keine Wasserstände melden: Laut "AS" kann der BVB die verschiedenen Angebote genüsslich untereinander ausspielen.
Bellingham legt Fokus auf das Meisterrennen
Alles aber ist rund um den Borsigplatz auf die deutsche Meisterschaft fixiert. Auch für Bellingham, immer noch erst 19, wäre die silberne Schale in jeder Beziehung Gold wert. "Ganz ehrlich: Es würde mir alles bedeuten. Es würde mir die Welt bedeuten", sagte der englische Nationalspieler über die Chance, dem FC Bayern "das Ding" zu entreißen.
Auch BVB-Trainer Edin Terzic lobte am Freitag Bellinghams Professionalität - auch im Umgang mit den Transfergerüchten. "Jude kommt jeden Tag hierher und gibt alles dafür, deutscher Meister zu werden", sagte der 40-Jährige: "Ich habe noch nicht einmal gehört, dass er gesagt hat, ich beschäftige mich mit irgendeinem anderen Verein."
Bellinghams voller Fokus liegt auf dem Duell mit dem FC Bayern, der am vergangenen Wochenende aufgrund Dortmunds Patzer in der Tabelle wieder vorbeigezogen ist. Auch aufgrund der Achterbahnfahrt in den letzten Wochen mahnt Bellingham zur Vorsicht. "Ich möchte nicht groß darüber reden und mich in eine Situation bringen, in der ich das Gefühl habe, ich hätte schon gewonnen", sagte er. "Denn es kommen immer noch harte Spiele." Und: "Die Dinge ändern sich schnell."
Nicht nur für den BVB, der immer mal wieder vor den Bayern steht - und dann doch wieder dahinter, wie vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg am Sonntag (17:30 Uhr im Liveticker). Auch für Bellingham selbst, der lange extrem dominant spielte, dann einen längeren Durchhänger hatte und jetzt wieder im Kommen zu sein scheint. Stets mit seiner ab und an übertrieben wirkenden Art, alles abzugrätschen und danach die Fans aufzupeitschen. Er will sehr jung schon Führungsspieler sein.
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Sein Abschied naht: Bellingham vor Wechsel nach Spanien
Fotocredit: SID
Bellingham in ganz Europa heiß begehrt
In England löst ein derartiges Verhalten größtes Interesse aus. Dem BVB war schließlich gelungen, Jude Bellingham von Birmingham City unter dem Radar aus dem Blickfeld der Superreichen in der Premier League zu ziehen. Nun könnte er mit einem gewaltigem Aufschlag zurück verkauft werden, nach Manchester zum Beispiel. Oder eben nach Madrid, wo ein Erbe der Generation Luka Modric/Toni Kroos gesucht wird.
"Mal kommt die Meldung aus Spanien, mal aus England, mal aus Frankreich", sagte Terzic leicht genervt: "Uns geht es nur darum, dass wir am Saisonende noch etwas Schönes in der Hand haben wollen."
Bellinghams BVB-Vertrag läuft bis 2025, eine exzellente Verhandlungsbasis. Nach Angaben der "Sport Bild" erhofft sich die Borussia eine Ablöse von 150 Millionen Euro. 2020 hat "Juuuuuude", wie ihn die Fans rufen, beim Transfer nach Dortmund noch ein Sechstel davon gekostet.
Dortmund scoutet schon die Erben: Ajax-Sechser im Fokus
Fakt ist aber auch: Sollte Bellingham im Sommer tatsächlich gehen, benötigt der BVB in der Zentrale dringend Ersatz. Mit Mahmoud Dahoud verlässt ein weiterer Mittelfeldspieler die Westfalen nach der Saison.
Laut Informationen der "Bild" könnte ein möglicher Nachfolger aus den Niederlanden kommen. Dem Bericht zufolge beschäftigen sich die Schwarz-Gelben mit Edson Álvarez von Ajax Amsterdam.
Der 25-jährige Mexikaner ist beim Eredivisie-Klub Stammspieler auf der Sechs, hat seine Stärken aber vor allem in der Defensive. Ein Eins-zu-eins-Ersatz zum spiel- und offensivstarken Bellingham wäre er folglich nicht.
Zudem könnte er mit rund 40 Millionen Euro ziemlich teuer werden. Eine Summe, die sich der BVB mit den Bellingham-Millionen jedoch ohne Probleme leisten könnte.
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(mit SID)
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Video-Challenge? Terzic spricht sich für Änderung aus
Quelle: Perform
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