FC Bayern: Gerüchte um Wechsel von Markus Krösche nach München - Frankfurts Sportvorstand meldet sich zu Wort

Das Personalbeben um die Entlassungen von Sportdirektor Hasan Salihamidzic und CEO Oliver Kahn und deren Nachfolge ist weiterhin das bestimmende Thema beim FC Bayern. Zuletzt wurde über eine mögliche Verpflichtung von Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche spekuliert. Nun äußerte sich der 42-Jährige in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" erstmals selbst zu den Gerüchten.

Markus Krösche bleibt der Eintracht erhalten

Fotocredit: SID

Am kommenden Samstag (20:00 Uhr im Liveticker) bestreitet die Eintracht das DFB-Pokalfinale gegen RB Leipzig. Für die SGE die große Chance, nach 2018 den Titel erneut zurück an den Main zu holen.
Volle Konzentration auf das Finale scheint derzeit allerdings nicht möglich. Schließlich brachte Lothar Matthäus nach dem Aus von Salihamidzic und Kahn in der Öffentlichkeit den Namen Markus Krösche als Nachfolger beim Rekordmeister ins Spiel.
Im Interview mit der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" äußerte sich der gebürtige Hannoveraner nun erstmals zu den Gerüchten - und erteilte dem FCB eine klare Absage. "Es gibt immer mal wieder eine lose Anfrage. Das ist aber irrelevant", wird Krösche zitiert.
Außerdem fügte er hinzu, dass er die Spekulationen nicht verhindern könne. Dennoch machte er klar: "Ich habe schon vor Wochen gesagt, dass die Eintracht mein Fokus ist und dass es mir unheimlich Spaß macht, hier zu arbeiten."

FC Bayern sucht weiter nach einem Sportchef

Dass Krösche in München einen guten Ruf genießt, machte Ehrenpräsident Uli Hoeneß bereits vor Monaten deutlich. Damals sagte er im "Sport1-Doppelpass", Krösche sei "ein guter Mann". Auch Vereinspräsident Herbert Hainer nannte ihn einen "sehr, sehr guten Sportvorstand".
Allerdings kursieren seit Tagen die Namen Max Eberl (RB Leipzig), Michael Reschke, Bastian Schweinsteiger oder Arjen Robben rund um die Säbener Straße.
Hoeneß hingegen erklärte kürzlich, man wolle sich mit der Suche nach einem Sportchef Zeit lassen. Spätestens zum Ende des Jahres will man einen neuen Verantwortlichen gefunden haben. Bis dahin leitet ein Quintett um Kahn-Nachfolger Jan-Christian Dreesen, Hainer, Karl-Heinz Rummenigge, Hoeneß und Trainer Thomas Tuchel die Kaderplanung.
Krösche wird es dann wohl nicht sein. Der gebürtige Hannoveraner war erst im Sommer 2021 nach Frankfurt gewechselt und hat nach "Sport1"-Informationen auch keine Ausstiegsklausel in seinem noch bis 2025 laufenden Vertrag.
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