Ex-Bayern-Profi Mario Basler kritisiert Joshua Kimmich und die gesamte Bayern-Mannschaft nach dem Leipzig-Debakel scharf

Mario Basler hat Nationalspieler und Bayern-Star Joshua Kimmich scharf attackiert. In seinem Podcast "Basler ballert" kritisierte der Ex-München-Profi vor allem die mangelnde Führungsqualität des 28-Jährigen und legt dem FC Bayern sogar einen Transfer des Mittelfeldakteurs nahe. Auch am Rest der Bayern-Mannschaft ließ Basler nach der 1:3-Niederlage gegen Leipzig kein gutes Haar.

Joshua Kimmich vom FC Bayern

Fotocredit: Getty Images

Auch noch einige Tage nach der Niederlage gegen die Mannschaft von Marco Rose ebbt die Kritik am Münchner Star-Ensemble nicht ab. Nun meldete sich Ex-Bayern-Spieler Mario Basler in seinem Podcast "Basler ballert" zu Wort.
Darin nahm der 54-Jährige vor allem Mittelfeldspieler Joshua Kimmich in die Pflicht. Laut Basler habe es Kimmich gegen Leipzig "wieder nicht auf die Reihe bekommen, in einem so wichtigen Spiel der Führungsspieler zu werden".
Anschließend wurde Basler sogar noch deutlicher: "Wenn ich sein Interview sehe, wie er da nach dem Spiel steht, wie ein kleines Kind." Und weiter: "Dieser große Spieler, wie er von sich sagt, dass er es ist, ist er einfach nicht. Er ist ein hervorragender Spieler, aber für mich ist er völlig überbewertet."
Ginge es nach Basler, der von 1996 bis 1999 selbst für den deutschen Rekordmeister spielte, sollte der FC Bayern Kimmich gar schnellstmöglich loswerden. Ein angebliches Angebot des FC Barcelona für Kimmich solle der FCB "so schnell wie möglich“ annehmen: "Ich würde ihn mit der Schubkarre nach Barcelona bringen."

Basler mit Rundumschlag gegen Bayern-Elf

Bei der Kritik an Kimmich beließ es der 30-malige Nationalspieler allerdings nicht. Auch der Rest der Mannschaft von Thomas Tuchel bekam bei "Basler ballert" ihr Fett weg: "Sie spielen Larifari-Fußball. Es ist dieses Überhebliche."
An die Meisterschaft glaubt Basler daher nicht mehr: "Deshalb werden sie auch nicht Deutscher Meister. Dafür muss es eine Bestrafung geben. Und die Strafe ist, dass Borussia Dortmund Deutscher Meister wird."
Beim Trainer selbst sieht er hingegen keine Schuld: "Er hat eine Mannschaft übernommen, die meiner Meinung nach schon am Boden zerstört war."
Wie ernst man beim Rekordmeister die Kritik des Ex-Spielers nimmt, ist fraglich. Sicher scheint dennoch: Nach dieser voraussichtlich titellosen Saison werden sich alle Verantwortlichen des Vereins hinterfragen müssen.
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