RB Leipzig kassiert Packung bei Borussia Mönchengladbach: Jonas Hofmann versaut Rückkehr von Marco Rose

RB Leipzig hat bei der Rückkehr von Cheftrainer Marco Rose an alte Wirkungsstätte einen herben Dämpfer kassiert. Der Pokalsieger unterlag am 7. Bundesliga-Spieltag Borussia Mönchengladbach klar0:3 (0:2) und verpasste damit den zweiten Ligasieg in Serie. Nationalspieler Jonas Hofmann brachte die Hausherren per Doppelpack in Front (10./35.). Ramy Bensebaini sorgte für den Endstand (53.).

Beleidigendes Fan-Banner in Gladbach: RB-Coach Rose reagiert

Quelle: Perform

Zurück an alter Wirkungsstätte entschied sich RB-Trainer Marco Rose für vier Wechsel in der Startelf im Vergleich zur Partie gegen Real Madrid unter der Woche. Timo Werner, Xaver Schlager und Abdou Diallo mussten sich mit der Rolle der Ersatzspieler abfinden, während Mohamed Simakan verletzungsbedingt passen musste. Das bedeutete für ein Quartett die Rückkehr in die Startelf: Josko Gvardiol, Kevin Kampl, Benjamin Henrichs und André Silva durften von Minute eins an mitmischen.
Trotzdem hatte die Borussia, die den Ausfall von Florian Neuhaus mit der Rückkehr von Nico Elvedi kompensierte, mehr vom Spiel. Die Leipziger pressten hoch, aber Gladbach fand den Weg vor das gegnerische Tor. Bereits in der zehnten Minute klingelte es im Kasten der Roten Bullen, als Marcus Thuram aus kurzer Distanz abzog, Péter Gulácsi den Ball prallen ließ und Jonas Hofmann gekonnt abstaubte.
Im ersten Durchgang hielt RB Leipzig noch dagegen, doch statt des Ausgleichs durch den glücklosen Silva (25.) landete der Ball erneut zum 2:0 im Kasten von Gulacsi. David Raum vertendelte den Ball leichtfertig im Mittelfeld, Thuram war Nutznießer und leitete den schnellen Gegenangriff ein. Der Franzose spielte einen Zuckerpass auf Hofmann, der mit einem flachen Abschluss ins lange Eck aus der rechten Strafraumhälfte seinen Doppelpack schnürte (35.).
Zur Pause reagierte Marco Rose und brachte mit Schlager und Werner für Forsberg und Haidara zwei frische Kräfte. Der Effekt hielt jedoch nicht lange an, weil Gladbach schnell alles klar machte. Ramy Bensebaini ließ nahm eine Flanke von Lars Stindl am Fünfer völlig frei mit der Brust an und lupfte die Kugel anschließend über Gulacsi zum 3:0 ins Netz (53.).
Bis zum Abpfiff ließ die Fohlenelf nichts mehr anbrennen. Einzig die verletzungsbedingte Auswechslung von Hannes Wolf, der nach vier Minuten auf dem Feld unglücklich auf die Schulter fiel (86.), trübte die Stimmung etwas.

Die Stimmen:

Yussuf Poulsen (RB Leipzig): "Ein schneller Rückstand ist nie einfach. Aber es war über das ganze Spiel insgesamt zu wenig. Das war heute einfach nicht genug. Ob die Kräfte nicht gereicht haben, kann ich nicht sagen. Gladbach hatte heute mehr Wille in ihren Aktionen."
Kevin Kampl (RB Leipzig): "Wir sind natürlich enttäuscht, das ist bitter heute. Wir haben uns sehr viel vorgenommen und wollten mit einem positiven Gefühl in die Länderspielpause gehen. Die Gladbacher waren griffiger."

Der Tweet zum Spiel:

Zwischenzeitlich wurde das Spiel sogar unterbrochen (42.), als dieses Plakat zum Vorschein kam. Der vulgäre Inhalt dürfte auf die Einstellung von Ex-Gladbach-Coach Marco Rose sowie die bevorstehende Verpflichtung des langjährigen Gladbacher Sportdirektors Max Eberl anspielen.

Das fiel auf: Bensebaini vorne und hinten überzeugend

Ramy Bensebaini zeigte am Samstag erneut eine starke Leistung. Das betraf nicht nur das Abwehrverhalten, welches es aufgrund von vielen erfolgreichen Klärungsaktionen allerdings hervorzuheben gilt, sondern auch das Offensivspiel des Algeriers. Bensebaini belohnte sich schließlich mit einem eigenen Treffer, weil er einen kühlen Kopf bewahrte und hätte mit ein bisschen mehr Präzision sogar noch ein weiteres Tor erzielen können.

Die Statistik: 5

Im Duell Gladbach gegen Leipzig ging zum fünften Mal in Folge das Heimteam als Sieger vom Feld.
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Quelle: Perform

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