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Tim Wiese wehrt sich gegen Vorwürfe von Werder-Fans: Ex-Keeper mit rechter Szene in Verbindung gebracht
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Publiziert 03/10/2022 um 15:45 GMT+2 Uhr
Tim Wiese hat sich gegen die jüngsten Anschuldigungen gewehrt, Kontakte in die rechte Szene zu haben. Hintergrund war ein Banner, welches beim 5:1-Erfolg des SV Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach im Weserstadion zu sehen war. Darauf wurde ein Stadionverbot für den ehemaligen Werder-Keeper gefordert. "Das ist absoluter Schwachsinn. Ich habe nichts mit der rechten Szene zu tun", so Wiese.
Tim Wiese wehrte sich gegen anhaltende Vorwürfe
Fotocredit: Imago
"Ich positioniere mich ganz klar gegen Rechts", erklärte er sich in einem Interview mit der "Deichstube". Auf dem Banner im Stadion stand: "Wer mit Nazis abhängt, hat im Weserstadion nichts zu suchen. Keine Bühne für Tim Wiese!"
Auslöser der Diskussionen um den ehemaligen Nationalspieler waren Fotos, welche Wiese gemeinsam mit Mitgliedern des Motorradklubs "Radikal Kameradschaft Bremen" zeigen.
Wiese gab zu, dass er den Gründer des Klubs, Heiko Dörfer, kennt: "Heiko betreibt seit 25 Jahren ein Fitnessstudio in Lilienthal. Dort haben wir uns vor Jahren kennengelernt, weil ich dort intensiv trainiere. Wir sind befreundet. Heiko ist nicht rechtsradikal, in sein Studio gehen doch ganz viele Leute - Omas, Opas, alle."
Die Vorwürfe, die gegen ihn erhoben werden, wies Wiese aber von sich: "Jeder, der mich näher kennt, weiß doch, dass ich mit vielen Migranten befreundet bin. Einige instrumentalisierende Möchtegern-Fans haben deshalb auch schon spekuliert, dass ich mit irgendwelchen Clans kooperiere. Das ist doch alles Unsinn."
Dörfer verteidigt sich
Auch Dörfer wehrte sich gegen die Anschuldigungen, die ihn und seinen Motorradklub ins Visier nahmen. "Wir sind nicht rechtsradikal. Wir halten uns als Motorradklub nicht mit Nazis auf, sondern fahren einfach nur Motorrad."
Die Verbindungen zum "Kategorie C"-Sänger Hannes Ostendorf, welcher der rechten Hooligan-Szene angehören soll, seien längst aufgegeben worden. Als man dem Musiker einst bei einer Videoproduktion unter die Arme gegriffen hatte, sei man von der Polizei beobachtet worden.
Seitdem werde man mit der rechten Szene in Verbindung gebracht. "Aber das stimmt einfach nicht", so Dörfer.
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