BVB-Boss Watzke: Bayern-Interesse an Haaland war nachvollziehbar

Hans-Joachim Watzke kann verstehen, dass sich der FC Bayern München vor der Saison mit Erling Haaland von Borussia Dortmund beschäftigt und damit Robert Lewandowski verärgert hat. "Hätte sich der FC Bayern nicht um Haaland bemüht, wäre es fahrlässig gewesen", meinte der BVB-Boss in einem Doppelinterview mit seinem Bayern-Pendant Oliver Kahn mit der "Sport Bild".

Erling Haaland im BVB-Trikot

Fotocredit: Getty Images

Hans-Joachim Watzke war sich allerdings sicher, dass Erling Haaland nicht vom BVB zum FC Bayern wechseln werde. "Mir war von Anfang an klar, dass Bayern Haaland nicht bekommen würde, weil er ins Ausland wollte", sagte er im Doppel-Interview mit Kahn gegenüber "Sport Bild".
Haaland wechselte schließlich für rund 60 Millionen Euro zu Manchester City und schlug dort mit bislang 17 Toren in elf Pflichtspielen bombastisch ein.
Dass sich die Bayern mit dem 22-Jährigen als möglichen Nachfolger für Robert Lewandowski (jetzt FC Barcelona) beschäftigt hatten, ist mittlerweile ein offenes Geheimnis.
Bayerns Vorstandsvorsitzender Oliver Kahn schwärmte auch jetzt noch gegenüber der "Sport Bild" vom Norweger.

FC Bayern will Bellingham nicht

"Über die Qualität von Haaland müssen wir nicht diskutieren, was mir darüber hinaus an ihm gefällt, ist seine Mentalität", erklärte Kahn: "Haaland ist ein typischer Vollstrecker-Stürmer, der von Anfang an nur mit einem Gedanken auf den Platz geht: Ich will Tore machen!"
Von einem Wechsel nach München überzeugen konnten ihn die Bayern allerdings bekanntermaßen nicht.
Aus dem aktuellen BVB-Kader sticht in dieser Saison Jude Bellingham heraus - der Engländer ist jedoch, glaubt man Kahn, etwas überraschend kein Thema bei den Bayern.
"Natürlich halte ich Bellingham für einen hervorragenden Spieler", sagte der Bayern-Boss, fügte jedoch an: "Mit Kimmich, Goretzka, Gravenberch und Sabitzer sind wir auf der Position sehr gut besetzt, wodurch wir uns da überhaupt keine Gedanken machen."
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Quelle: Perform

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