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FC Bayern München: Fanklub "Bayern Israel" übt scharfe Kritik an Noussair Mazraoui wegen Pro-Palästina-Posts
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Publiziert 21/10/2023 um 11:58 GMT+2 Uhr
Der Umgang des FC Bayern München mit den israel-kritischen Posts von Noussair Mazraoui stößt beim Vorsitzenden des Fanklubs "Bayern Israel" aus wenig Gegenliebe. Tsvilka Riz kritisiert den deutschen Rekordmeister und die Art der Entschuldigung des Marokkaners. Zudem macht er sich Sorgen um den israelischen Neuzugang Daniel Peretz und hofft auf eine Lösung des Problems.
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Quelle: Perform
Der Vorsitzende des israelischen Fanclubs "Bayern Israel" hat Noussair Mazraoui für dessen Verhalten nach seinen Pro-Palästina-Posts kritisiert.
"Wir haben etwas Aufrichtiges vom Spieler erwartet", sagte Tsvilka Riz der "Süddeutschen Zeitung": "Es sieht aber so aus, als würde Mazraoui sich verstecken."
Bayern-Profi Mazraoui hatte auf Instagram unter anderem einen Post geteilt, in dem es hieß, die "unterdrückten Brüder in Palästina" sollten im Konflikt mit Israel "den Sieg erringen".
Nach einem "ausführlichen und klärenden Gespräch" sah der FC Bayern von Konsequenzen für den Marokkaner ab und betonte in einer Mitteilung am Freitag, Mazraoui verurteile "jede Art des Terrorismus und jede Terrororganisation".
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Riz sorgt sich um Peretz
Dies sei jedoch "zu allgemein", kritisierte Riz. Mazraoui solle "nicht jeden Terror verurteilen. Er soll die Hamas verurteilen." Insgesamt sei die Stellungnahme der Bayern vielen Fans "zu soft" gewesen.
"Wenn er selbst ein Video aufgenommen hätte, wäre das etwas anderes", sagte Riz über Mazraoui: "Er hätte sich entschuldigen können und sich eingestehen können: Das war ein Fehler."
Nun wirke es nicht so, "als hätte der FC Bayern das Problem gelöst", kritisierte Riz, der sich auch um Daniel Peretz sorgt.
Er befürchte, dass neben Mazraoui auch der in diesem Sommer zum FC Bayern gewechselte israelische Torwart die Münchner bald verlassen könnte: "Wenn Peretz deshalb geht, wäre das schrecklich."
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(SID)
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