FC Bayern München - Karl Heinz Rummenigge zur Nachfolge von Thomas Tuchel: "Das ist die Benchmark!"

Karl-Heinz Rummenigge hat sich im Podcast "TOMorrow Business & Style" zur Trainerfrage beim FC Bayern München geäußert. "Die Frequenz der Wechsel ist zu hoch. Wir hatten Zeiten, da war die Kontinuität besser", so der 68-Jährige im Gespräch mit Moderator Tom Junkersdorf. Wer die Nachfolge von Thomas Tuchel antritt, bleibt weiter offen - die "Benchmark" sei aber gesetzt, wie Rummenigge betonte.

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Quelle: Perform

"Wir hatten den Jupp Heynckes, wir hatten den Pep Guardiola. Das sind nicht zufällig Meister ihres Fachs, die ja alles gewonnen haben", führte Karl-Heinz Rummenigge aus.
Er sei mit "beiden bis heute eng befreundet, weil es mehr als Fußball war, das uns geeint hat". Mit Guardiola etwa sei er während dessen Zeit von 2013 bis 2016 in München nahezu jede Woche zum Abendessen gegangen, um sich bei einer guten Flasche Rotwein auszutauschen. "Da war ein so großes Vertrauensverhältnis."
Der FC Bayern müsse "wieder einen Trainer finden, der mit dieser Hingabe den Verein betreut, wie das Pep und Jupp getan haben", so Rummenigge. "Das ist für mich die Benchmark!"
Aussagen, die aufhorchen lassen. Schließlich war es dem FC Bayern in den vergangenen Jahren gelungen, zuerst mit Julian Nagelsmann und dann mit Thomas Tuchel zwei der geschätztesten Trainer Deutschlands zu verpflichten. Das Resultat ist bekannt: Nagelsmann musste nach knapp 21 Monaten ebenso vorzeitig gehen wie Tuchel, der dem Rekordmeister spätestens zum Saisonende den Rücken kehrt.

Rummenigge zieht kuriosen Copperfield-Vergleich

Man müsse selbstkritisch festhalten, dass der "Fit zwischen Trainer und Mannschaft" aktuell nicht wie gewünscht sei. Das führt dazu, dass den Bayern die erste titellose Saison seit zwölf Jahren droht.
Die Meisterschaft ist so gut wie futsch, im Pokal scheiterte die Tuchel-Auswahl sensationell am Drittligisten Saarbrücken, in der Champion League muss heute Abend die 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel gegen Lazio Rom (21:00 Uhr im Ticker) wettmachen.
Wie auch immer die Spielzeit endet und wer auch immer Tuchels Nachfolge antritt - es wird eine extreme Herausforderung für den Neuen. Durch das hohe Interesse der Öffentlichkeit müsse man laut Rummenigge "fast David Copperfield sein, um die Ansprüche zu erfüllen".
Nur: Copperfield steht nach allem, was man weiß, nicht zur Verfügung.
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Quelle: Perform

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