FC Bayern - Thomas Tuchel stellt klar: Konrad Laimer hat Nase vor Noussair Mazraoui als Rechtsverteidiger

Thomas Tuchel hat vor dem Bundesliga-Spiel des FC Bayern gegen den VfL Bochum klargestellt, dass auf der Rechtsverteidigerposition Konrad Laimer aktuell die Nase vor Noussair Mazraoui hat. Für den Marokkaner solle es "normal werden, sich körperlich völlig zu verausgaben, im Spiel wie im Training. Auf seiner Position ist nicht viel Konkurrenz. Er muss fighten, positiv bleiben und sich reinbeißen."

Faire Konkurrenten: Noussair Mazraoui und Konrad Laimer

Fotocredit: Imago

Tuchel stellte aber auch klar, dass Mazraoui beste Anlagen habe: "Übers Talent brauchen wir nicht sprechen, über Spielverständnis brauchen wir nicht sprechen. Das ist absolut top, aber da gilt es jetzt, Biss zu zeigen."
Bei der WM 2022 in Katar war der Marokkaner von Experten noch für seinen Einsatz und seine Leidenschaft gelobt worden. Der in den Niederlanden geborene und ausgebildete marokkanische Nationalspieler hatte die ersten drei Bundesliga-Spiele der laufenden Saison noch in der Startelf gestanden.
Seinen Stammplatz hatte der Rechtsverteidiger dann gegen Borussia Mönchengladbach (2:1) verloren, als er beim Halbzeit-Rückstand von 0:1 ausgewechselt wurde.
Am folgenden Spieltag gegen Bayer Leverkusen (2:2) durfte er schließlich nur 22 Minuten aufs Feld und blieb gegen Manchester United (4:3) in der Champions League gänzlich ohne Einsatzminuten.

Thomas Tuchel schließt Rotation ohne Grund aus

Auch beim kommenden Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Bochum (15:30 Uhr im Liveticker) wird Mazraoui wieder auf der Ersatzbank Platz nehmen müssen, während der eigentlich gelernte defensive Mittelfeldspieler Konrad Laimer seine Position einnehmen wird.
Tuchel lobte auf der Pressekonferenz auch Innenverteidiger Matthijs de Ligt und Nationalspieler Thomas Müller, die zuletzt nicht von Beginn an gespielt hatten. Beide hätten es "verdient", in der Startelf zu stehen. Er werde aber nicht rotieren "um der Rotations willen", Spieler müssten sich über das Training "Einsätze verdienen", die Situation "muss passen".
Es sei "viel zu früh für grundsätzliche Diskussionen" über vermeintlich zu geringe Einsatzzeiten, betonte Tuchel: "Jeder muss jederzeit bereit sein. Das ist das Commitment, das du abgibst mit einer Unterschrift bei Bayern München." Es sei "ganz normal, dass Spieler es verdient haben zu spielen, auch wenn sie nicht spielen oder von der Bank kommen."
Dies gelte explizit auch für Superjoker Mathys Tel, der zuletzt nach Einwechslungen für Furore gesorgt hatte. "Er hat eine entscheidende Rolle. Die Art und Weise, wie er sie annimmt, ist fantastisch", sagte Tuchel über den 18-Jährigen, der der erste Vertreter des im Sturmzentrum gesetzten Harry Kane ist.
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(mit SID)
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Quelle: Perform

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