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FC Heidenheim gelingt gegen SV Werder Bremen erster Bundesligasieg der Klubgeschichte - Schützenfest in Voith-Arena
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Publiziert 17/09/2023 um 17:28 GMT+2 Uhr
Der 1. FC Heidenheim hat gegen Werder Bremen mit 4:2 (2:0) den ersten Bundesligasieg der Klubgeschichte erzielt. Bis zur Pause führten die Heidenheimer durch Kleindienst und Dinkci 2:0, dann meldete sich Werder nach Wiederanpfiff mit zwei Treffern von Duksch (49.) und Weiser (69.) zurück. Die Bremer konnten die Partie aber nicht drehen: Dinkci und Beste trafen zum Heidenheimer Triumph.
Eren Dinkci erzielte zwei Tore gegen Bremen
Fotocredit: Getty Images
Frank Schmidt riss nach einem perfekten Nachmittag jubelnd die Arme nach oben. Der 49-Jährige löste am Sonntag die Freiburger Trainerikone Volker Finke als dienstältesten Coach im deutschen Profifußball ab - doch noch viel wichtiger war für Schmidt: "Mister Heidenheim" feierte mit seinem 1. FCH durch ein 4:2 (2:0) gegen Werder Bremen den historischen ersten Bundesligasieg der Vereinsgeschichte.
"Kitschig war es überhaupt nicht", sagte ein strahlender Schmidt, "es war einfach ein geiles Spiel". Sein Team sei nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich "nicht eingeknickt, das war entscheidend. Wir haben den Kopf hoch genommen und sind mit viel Willen und schönen Toren zurückgekommen", ergänzte Urgestein Schmidt, der vor 16 Jahren am 17. September 2007 das Traineramt beim FCH übernommen hatte - damals noch in der Oberliga.
Dinkci und Beste lassen Heidenheim jubeln
Im Mittelpunkt einer turbulenten Partie stand aber nicht nur Jubilar Schmidt: Auch Eren Dinkci, im Sommer von Bremen ausgeliehen, gehörten nach zwei Toren die Ovationen von 15.000 feiernden Fans. "Das ist ein superschönes Gefühl. Mein erster Doppelpack - und das ausgerechnet gegen Bremen. Besser kann man es sich nicht vorstellen", sagte der 21-Jährige bei DAZN. Unter der Woche hatte der gebürtige Bremer noch mangelnde Kommunikation bei seinem Ex-Klub beklagt.
Bereits in der fünften Minute erzielte Tim Kleindienst per Handelfmeter die Heidenheimer Führung. Dinkci gelang das 2:0 (44.). Bremen verkürzte durch den eingewechselten Marvin Duksch (49.), der einen Strafstoß erst vergab, im Nachsetzen per Kopf aber traf. Mitchell Weiser (63.) glich aus. Die Partie drohte zu kippen, doch Dinkci (68.) und der ebenfalls starke Jan-Niklas Beste (76.), der auch eine Bremer Vergangenheit hat, schlugen eiskalt zu.
"Nach dem 2:2 wollten wir auf das dritte Tor spielen. Das haben wir etwas kopflos gemacht, die Restverteidigung hat nicht gestimmt", monierte Duksch. Auch Romano Schmid war bedient, "dass wir das Spiel wieder aus der Hand geben". Für Werder war es nach dem jüngsten 4:0 gegen den FSV Mainz 05 ein weiterer Dämpfer.
Bei Heidenheim zeigt dagegen die Kurve nach oben: Zuletzt hatte der Neuling schon Borussia Dortmund beim 2:2 geärgert. Nächste Woche geht es zu Union Berlin.
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(SID)
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