Neymar Jr. zum FC Bayern Müchen? Irres Gerücht um deutschem Meister und brasilianischem Superstar macht die Runde

Neymar steht kurz vor einem Wechsel von Paris Saint-Germain zu Al-Hilal. Der brasilianische Superstar soll 90 Millionen Euro Ablöse kosten und in Saudi-Arabien Berichten zufolge bis zu 200 (!) Millionen Euro jährlich kassieren. Nun macht ein Gerücht im Netz die Runde: Der 31-Jährige habe angeblich zum FC Bayern München wechseln wollen, wurde aber abgelehnt. Was ist dran?

Neymar

Fotocredit: Getty Images

Das Gerücht, das im Internet diskutiert wird, beruht auf einem Artikel vom englischen "Independent". Dort wird unter der Überschrift "Neymar stimmt Wechsel nach Saudi-Arabien zu, nachdem nur ein europäischer Klub Interesse zeigte" aufgezählt, bei wem Agenten des PSG-Stars angeblich alles vorstellig wurden, um einen Transfer anzuvisieren.
Neben dem FC Bayern werden auch Manchester United, Real Madrid, der FC Chelsea und Manchester City genannt. Alle hätten jedoch abgewunken.
Nur der FC Barcelona habe sich eine Rückkehr des Brasilianers unter bestimmten Voraussetzungen vorstellen können. Neymar war 2017 für 222 Millionen Euro von Paris Saint-Germain durch eine Kaufoption aus dem laufenden Vertrag in Barcelona rausgekauft worden. Der Brasilianer hatte damals in Spanien reichlich verbrannte Erde hinterlassen.
Barça wäre nun nur bereit gewesen, den Angreifer per Leihe mit Kaufoption zu verpflichten. Allerdings ist der katalanische Klub immer noch klamm und hätte selbst um diesen Deal zu realisieren einige Einbußen in Kauf nehmen müssen: Laut "Independent" hätte Barcelona dafür bis zu vier weitere Spieler verkaufen müssen, um Neymar ins finanzielle Gefüge integrieren zu können.

Neymar flüchtet aus Europa

Dass Neymar indes zum FC Bayern München "wollte", lässt sich nicht verifizieren. Eher hat es den Anschein, dass dessen Berater alle großen Klubs in Europa einmal abgeklopft haben, nirgends jedoch zu konkreten Gesprächen empfangen wurden.
Nun flüchtet Neymar aus Europa - und wechselt nach Saudi-Arabien zu Al-Hilal. Im Wüstenstaat unterschrieb er einen Zweijahresvertrag und soll zwischen 80 und 200 Millionen Euro an Jahresgehalt verdienen.

Neymar ohne Zukunft in Paris

Neymar trifft bei Al-Hilal auf Kalidou Koulibaly, Rúben Neves und Sergej Milinkovic-Savic. Zuvor war bekannt geworden, dass PSG nicht mehr mit dem Stürmer plane. Dies hätten Coach Luis Enrique und Sportdirektor Luis Campos dem Brasilianer mitgeteilt.
Am ersten Ligue-1-Spieltag stand Neymar entsprechend gegen den FC Lorient (0:0) auch nicht im Aufgebot.
In 173 Spielen erzielte der 31-Jährige 118 Tore und bereitete weitere 77 vor. Insgesamt gewann Neymar mit Paris 14 nationale Titel, jedoch nicht die Champions League.
Al-Hilal gehört neben Al-Nassr, Al-Ahli und Al-Ittithad zum saudi-arabischen Public Investment Fund (PIF), der das sogenannte "Sports Clubs Investment and Privatization Project" realisieren möchte.
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Quelle: Perform

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