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Ex-Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge rügt Transfertaktik beim BVB: "Nicht nur für Dortmund ein Verlust"
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Publiziert 23/11/2023 um 15:58 GMT+1 Uhr
Karl-Heinz Rummenigge, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des FC Bayern, hält von der Transfertaktik bei Borussia Dortmund wenig. "Es gab im deutschen Fußball einen Jugendwahn, es wurden viel zu viele Transfers gemacht, um ein Geschäftsmodell zu kreieren, in dem die Spieler später mit Gewinn verkauft werden. Auch hier in Dortmund", meinte der 68-Jährige im Interview mit der "Funke Mediengruppe".
Karl-Heinz Rummenigge
Fotocredit: Getty Images
"Und dann geht ein Sancho zu Manchester United, ein Haaland zu Manchester City, ein Bellingham zu Real. Das war aber nicht nur für Dortmund ein Verlust, die ganze Bundesliga verliert Attraktionen", kritisierte Rummenigge.
In den vergangenen drei Jahren verlor der BVB zunächst Jadon Sancho (2021), dann Erling Haaland (2022) und im vergangenen Sommer auch noch Jude Bellingham an drei Spitzenklubs.
In dem Interview sprach das Aufsichtsratsmitglied beim deutschen Rekordmeister auch über den Zustand der Bayern-Mannschaft: "Ich habe das Gefühl, dass wir jetzt eine gute Mannschaft haben."
In Bezug auf Trainer Tuchel meinte Rummenigge zudem: "Ich habe auch das Gefühl, dass Thomas Tuchel, der anfangs offenbar ein wenig mit der Mannschaft gefremdelt hat, jetzt einen sehr guten Fit mit ihr gebildet hat, wie man das neudeutsch sagt."
Bayer Leverkusen erhält Lob von Ex-Bayern-Boss
Während der BVB Kritik abbekam, zollte der ehemalige Bayern-Boss Bundesliga-Tabellenführer Bayer Leverkusen Respekt: "Leverkusen macht es richtig gut und hat sich klug verstärkt. Sie verdienen großen Respekt, weil sie wirklich attraktiven Fußball spielen."
Dortmund (21 Punkte) liegt in der Bundesliga vor dem zwölften Spieltag hinter Leverkusen (31), dem FC Bayern (29), dem VfB Stuttgart (24) und RB Leipzig (23) nur auf Rang fünf.
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Quelle: Perform
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