FC Bayern - Sadio Mané nimmt Gespräche mit Ronaldo-Klub Al-Nassr auf: Wechsel nach Saudi-Arabien?

Sadio Mané steht nach nur einer Saison beim FC Bayern auf dem Abstellgleis. Nun bahnt sich ein Wechsel nach Saudi-Arabien an. Wie "Sport1" und "The Athletic" berichten, befindet sich der Senegalese in Gesprächen mit Al-Nassr FC. Demnach habe sich ein Vertreter Manés mit Sportdirektor Goran Vucevic getroffen, der im Winter bereits Superstar Cristiano Ronaldo in die Hauptstadt Riad gelotst hatte.

Sadio Mané

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In der zurückliegenden Woche berichtete der "kicker", dass Thomas Tuchel den Offensivspieler darüber unterrichtet hatte, dass man an der Säbener Straße nicht mehr mit ihm plane. Öffentlich wollte der Bayern-Coach die Tür für Mané zwar nicht zuschlagen, äußerte sich auf der Pressekonferenz am Tegernsee aber dennoch deutlich.
"Die Konstellation macht es sehr schwer für Sadio. Das weiß der Spieler auch", sagte er zu Beginn des Trainingslagers in Rottach-Egern: "Sadio hat eine unbefriedigende Saison gespielt und ist hinter den Erwartungen geblieben."
Gerade aufgrund der starken Konkurrenzsituation im Offensivbereich sei daher die "Ausgangslage keine leichte" für den Angreifer, der erst im zurückliegenden Jahr an die Isar gewechselt war. In 38 Begegnungen erzielte er nur zwölf Treffer und bereitete sechs weitere Tore vor.
Der Kontrakt von Mané in München läuft noch bis 2025. Zwar soll sich der Flügelstürmer in seiner zweiten Saison dem Vernehmen nach beim deutschen Rekordmeister durchsetzen wollen, doch sein Management sondiert dennoch den Markt und lotet Optionen aus, wie "The Athletic" berichtet.

Al-Nassr rüstet auf

Der FC Bayern hofft nach "Sport1"-Informationen auf eine Ablösesumme in Höhe von 30 Millionen Euro. Etwa diesen Betrag hatten die Münchner vor einem Jahr nach Liverpool überwiesen.
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Hat kaum Chancen bei Thomas Tuchel: Sadio Mané

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Über die finanziellen Mittel dürfte Al-Nassr ohne Weiteres verfügen. Mit Marcelo Brozovic verpflichtete der Klub aus Riad zuletzt einen weiteren internationalen Topstar neben Ronaldo. Der fünfmalige Ballon-d'Or-Gewinner war im Winter nach Saudi-Arabien gewechselt und erzielte in seinen ersten 16 Begegnungen 14 Tore in der Saudi Pro League.
Allerdings buhlt neben Al-Nassr offenbar auch Al-Ettifaq um Mané. Dort arbeitet seit wenigen Wochen Liverpool-Legende Steven Gerrard als Trainer, auch Reds-Kapitän Jordan Henderson wird mit dem Verein aus Dammam in Verbindung gebracht.
Der "Kicker" hatte zuletzt ebenfalls über lukrative Angebote für Mané aus Saudi-Arabien berichtet, sprach auch von einem Interesse von Al-Ahli.

Mané soll Wechsel zustimmen

Im Nahen Osten möchte man nach zahlreichen internationalen Top-Transfers offenbar auch den afrikanischen Markt für sich gewinnen.
Der zweimalige Afrikanische Fußballer des Jahres (2019 und 2022) wäre dafür die ideale Besetzung. Auch ManCity-Angreifer Riyad Mahrez steht in Verbindung mit einem Wechsel nach Saudi-Arabien, soll nach Informationen von Transferexperte Fabrizio Romano kurz vor einem Transfer zu Al Ahly stehen.
Die Wechsel von Manés Landsmännern Édouard Mendy (Al Ahli) und Kalidou Koulibaly (Al Hilal) stehen bereits fest.
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Wie geht es für Sadio Mané weiter

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Möglich, dass Mané bald folgt. Wie die "L'Équipe" am späten Donnerstagabend berichtete, hat der Offensivstar einem Transfer zu Al-Nassr zugestimmt.
Beim Testspiel in Rottach-Egern am Dienstag wurde der Senegalese noch von Tuchel in der Halbzeitpause eingewechselt und steuerte gegen den Amateurklub einen Treffer zum 27:0-Kantersieg bei. Es könnte einer der letzten Auftritte von Mané beim deutschen Vorzeigeklub gewesen sein.
Eurosport-Einschätzung: Thomas Tuchels Worte zu Beginn des Trainingslagers waren eindeutig: Die Situation für Sadio Mané ist schlecht. Auch wenn der Senegalese das Kapitel an der Säbener Straße eigentlich noch nicht beenden möchte, sondieren die Vertreter des 32-Jährigen folgerichtig den Markt nach Optionen. Ein Wechsel nach Saudi-Arabien wäre eine finanziell lukrative Lösung. Die Aussicht, an der Seite von Cristiano Ronaldo zu wirbeln, könnte ebenfalls eine Rolle spielen, um Mané von einem Transfer nach Riad zu überzeugen.
Transferwahrscheinlichkeit: 60 Prozent
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Trotz Testspiel-Pleite: Spurs-Coach lobt Kane

Quelle: Perform

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