FC Bayern: Alphonso Davies als Abgangskandidat gehandelt - Real Madrid hat offenbar neue Pläne für den Kanadier

Die Leistung von Alphonso Davies stagniert seit Jahren beim FC Bayern, der Linksverteidiger möchte den Verein dem Vernehmen nach verlassen. Sein Wunschklub heißt Real Madrid. Doch die Königlichen planen offenbar (noch) nicht mit dem Kanadier. Die von Bayern gewünschte Ablösesumme ist dem spanischen Rekordmeister zu hoch. Auch Ex-Boss Uli Hoeneß mischte sich jüngst in den Poker ein.

Alphonso Davies wird mit einem Wechsel nach Madrid in Verbindung gebracht

Fotocredit: Getty Images

Der Glanz des Alphonso Davies beim FC Bayern ist in den vergangenen Jahren etwas verblasst. Der Linksverteidiger ist kein unumstrittener Stammspieler, fehlte immer wieder, mal war es ein Muskelfaserriss, mal eine Innenbandzerrung. Mal strich ihn Trainer Thomas Tuchel in der Rückrunde ganz aus dem Kader.
Zufrieden ist der 23-jährige Kanadier nicht mit seiner Rolle bei den Bayern, zuletzt machten immer wieder Gerüchte die Runde, wonach er gerne wechseln wollen würde. Als möglicher Abnehmer wurde immer wieder Real Madrid gehandelt. Ein Wechsel in die spanische Hauptstadt könnte sich aber noch hinziehen.
Denn: Laut der spanischen Zeitung "AS" haben die Königlichen vor, Davies erst 2025 nach Madrid zu holen. Dann wäre der Außenbahnspieler nämlich ablösefrei.
Der simple Hintergedanke von Real Madrid: Die vom FC Bayern geforderte Ablösesumme in Höhe von 50 Millionen Euro möchte man nicht bezahlen. Zu teuer für einen Spieler, der nur noch ein Jahr Vertrag hat und nicht konstant auf Topniveau spielt.

Hoeneß: Davies-Vertrag auslaufen lassen

Auch beim FC Bayern ist man scheinbar nicht bereit, Davies den Teppich auszurollen. Das hat zumindest Ehrenpräsident Uli Hoeneß zuletzt klargestellt.
Bei einer Veranstaltung in Seligenporten sagte er vor wenigen Tagen: "Wir haben ihm ganz klar gesagt, dass wir den Vertrag auslaufen lassen, wenn er nicht verlängert."
Der 23-Jährige würde bei Bayern "nicht mehr Geld bekommen als vorher", fuhr Hoeneß fort. "Und jetzt muss sich über Leistung zeigen, welchen Stellenwert er für den FC Bayern hat - ob er bei uns bleibt oder nicht."
Eine klare Ansage an Davies, sich durch bessere Leistung für die erste Elf anzubieten. Sportdirektor Christoph Freund und Sportvorstand Max Eberl zeigten sich gesprächsbereiter, widersprachen sich aber in ihren Aussagen.

Eberl: Davies liegt Vertrag vom FC Bayern vor

Beide möchten den Außenverteidiger gern langfristig in München halten. Doch während Eberl verriet, dass Davies ein unterschriftsreifer Vertrag vorliege, sagte Freund: "Es haben Gespräche stattgefunden, die bisher noch nicht zu einer Einigung führten."
Allerdings sei es wichtig, "dass er eine gute Vorbereitung macht und in seine Form findet." Davies' größter Konkurrent auf der Position links hinten ist Raphael Guerreiro.
Auch bei Real Madrid wäre die Konkurrenz groß. Laut der Zeitung "Marca" soll sich Trainer Carlo Ancelotti sehr um eine Vertragsverlängerung mit Ferland Mendy bemühen.
Ablösefreie Abgänge, insbesondere von Topstars, möchte der FC Bayern in der Regel vermeiden. Noch ist Zeit, dieses Szenario im Falle Davies abzuwenden.
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Quelle: Perform


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