Florian Wirtz: Transfer zu FC Bayern, Real Madrid, Manchester City, FC Liverpool - oder Leverkusen? Superstar mit Qual der Wahl

Die Gerüchteküche brodelt, der Name Florian Wirtz ist in aller Munde - doch wohin treibt es den Zauberkünstler? Der FC Bayern München würde ein Königreich für "Wusiala" geben, mit Manchester City, Real Madrid und dem FC Liverpool hat der Rekordmeister aber ungewohnte Konkurrenz bei Spielern aus dem eigenen Land. Was würde ein Wechsel zu den Granden des Fußballs bedeuten - und was ein Verbleib?

Die Zukunft von Florian Wirtz steht in den Sternen

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Es ist schon ein Luxusproblem.
Der FC Bayern München, Real Madrid, Manchester City und der FC Liverpool malen sich eine Zukunft mit Florian Wirtz in ihren Farben aus. An der Säbener Straße will man dafür das Festgeldkonto ausquetschen, im Nordwesten Englands müsste indes der Scheich wieder einmal seine Brieftasche zücken.
Während die Weltklubs jeden Euro zweimal umdrehen, hat das umworbene Juwel die Qual der Wahl: Wo soll das nächste Kapitel von Wirtz aufgeschlagen werden?
In große Fußstapfen würde der 22-Jährige überall treten, die Perspektiven sind auf Ruhm und Titel ausgerichtet. Und dann wäre da ja auch noch Bayer Leverkusen.

Wirtz zu Bayern: Ein Königreich für Wusiala

Am vergangenen Freitag schlugen die Seismografen in der Transfersaga erstmals heftig aus. Die "Sport-Bild" berichtete von einer Einigung zwischen Wirtz und den Bayern, Bayer Leverkusen sei von dieser Meldung kalt erwischt worden.
Hinter den Kulissen soll der FCB daher an einem Angebot von rund 100 Millionen Euro arbeiten - 40 Millionen unter Martkwert und fernab der Vorstellungen seitens Bayer Leverkusen (150 Millionen Euro). Klammert man die finanziellen Differenzen aus, würde ein Wechsel nach München absolut Sinn machen.
Bei den Bayern käme es zur Wiedervereinigung mit Jamal Musiala. Das Wunder-Duo "Wusiala", das die Herzen Fußball-Deutschlands bei der EM 2024 im Sturm eroberte, würde fortan auch den deutschen Rekordmeister verzücken.
Wirtz dürfte sich auf der Zehn verwirklichen und damit auf die Vereinslegende Thomas Müller folgen, wie in der Nationalmannschaft würde Musiala links von ihm für Furore sorgen. Ein Umstand, den Bundestrainer Julian Nagelsmann nur begrüßen kann.
Wirtz wäre das Herzstück einer neuen Ära im Süden Deutschlands, die Bayern feilen an ihrem eigenen Galácticos-Mythos. Titel auf nationaler Ebene wären für den Leverkusener Meisterhelden nur noch Minimalziel, gemessen würde er - wie es seit jeher in München so läuft - vor allem an seinen Leistungen in Europa.

Wirtz zu Manchester City: Die Verlockung des Pep Guardiola

Die Zeiten, in denen die Bayern ihren Finger hoben und der Transfer damit blitzschnell über die Bühne gegangen ist, sind jedoch vorbei. Mario Götze war vor einer Ewigkeit - bei Wirtz muss sich der FCB daher gegen elitärste Konkurrenz behaupten. Dazu gehört mittlerweile auch Manchester City.
Vor etwa fünf Jahren wagte auch Kai Havertz den Sprung von Leverkusen auf die Insel, sagte dem FCB ab und schloss sich dem FC Chelsea an - den er ein Jahr später im Champions-League-Finale gegen City zum Titel schoss.
In der Premier League erwartet Wirtz eine andere Welt. Das liegt auch an seinem (möglichen) neuen Trainer. Pep Guardiola befindet sich auf der Suche nach einem neuen Kevin De Bruyne, der belgische Zauberkünstler verlässt die Citizens nach nunmehr zehn Jahren.
Wie sehr der katalanische Trainer auf Wirtz setzen würde, dürfte er seiner Familie in Manchester beim Geheimtreffen am Dienstag verraten haben.
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Pep Guardiola sucht einen Ersatz für Kevin De Bruyne

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Mit Erling Haaland, Phil Foden, Rodri und Bernardo Silva stünden Spieler der Extraklasse neben ihm auf dem Rasen, in Ilkay Gündogan hätte er zumindest für ein Jahr einen deutschen Mentor an seiner Seite.
Mehr Spiele, mehr Titel und vor allem mehr Wettkampf - Manchester City verabreicht ihm die volle Ladung. Das Gehalt wäre üblicherweise auch nicht schlecht.

Wirtz zu Real Madrid: Die Verbindung zu Xabi Alonso

Die Fühler nach Wirtz ausgestreckt hat in den vergangenen Wochen auch Real Madrid. Laut einem Bericht der "AS" sollen die Königlichen jedoch die schlechtesten Karten auf eine Verpflichtung haben, Vater Hans habe einen Wechsel nach Spanien für ausgeschlossen erklärt.
Der spanische Rekord-Champions-League-Sieger hat jedoch einen Trumpf in der Hinterhand - und der trägt den Namen Xabi Alonso.
Der baskische Übungsleiter verhalf Wirtz zu einem riesigen Sprung nach vorne in seiner Entwicklung und spricht vom Youngster nur in höchsten Tönen. "Er ist ein Genie auf engstem Raum, ein super spezieller Spieler", meinte Alonso im vergangenen Dezember über Wirtz.
Nach krachenden Niederlagen in den entscheidenden Momenten der Saison und dem Abschied von Carlo Ancelotti muss sich Real Madrid neu erfinden. Neben Kylian Mbappé würde Wirtz zum Prunkstück des Vereins aufsteigen - würde aber anstelle einer eingeschworenen Mannschaft einen Haufen selbstbezogener Superstars vorfinden.
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Gesichter des Erfolgs: Florian Wirtz und Xabi Alonso

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wirtz zu liverpool: der lachende Vierte?

Am trainingsfreien Dienstag flog Florian Wirtz mit seinen Eltern ins englische Blackpool.
Von dort aus - so die erste mediale Erzählung - ging es weiter in Richtung Manchester, wo sich die Familie mit Verantwortlichen der Skyblues traf, um einen Wechsel auszuloten. Nach wenigen Stunden wurde jedoch übereinstimmend berichtet, dass die Wirtz-Reise nicht nach Manchester, sondern nach Liverpool ging.
Der dort beheimatete neue englische Meister soll plötzlich ebenfalls seinen Hut in den Ring geworfen haben. Das Interesse der Reds spielt dabei vor allem einem in die Karten: Wirtz' aktuellem Arbeitgeber Leverkusen.
Denn: So richtig großen Bedarf scheinen sie beim LFC eigentlich auf der Position des Ausnahmekönners nicht zu haben, ein großer Künstler auf der Zehn geht dem Verein seit Philippe Coutinhos Abgang in Richtung Barcelona 2018 ab. Damit fährt Liverpool gut, seither stehen immerhin zwei Meisterschaften und ein Champions-League-Triumph zu Buche.
Die Prioritäten sind in diesem Liverpooler Transfersommer ohnehin andere - in erster Linie geht es darum, Defensivallrounder Trent Alexander-Arnold zu ersetzen (wechselt zu Real Madrid). Dass am Ende noch die von Bayer aufgerufenen 150 Millionen Euro übrigbleiben, ist höchst fragwürdig.

Bayer Leverkusen: Chance auf Verbleib

Der Bayer-Konzern soll einem Bericht von "Sport1" zufolge Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro grünes Licht für einen Verkauf von Wirtz gegeben haben. Voraussetzung dafür ist eine Ablöse von 150 Millionen Euro.
Letzten Endes sitzt der Verein aber am längeren Hebel, ob bei einem Angebot in der gewünschten Höhe oder bei der Spekulation der Bayern auf eine niedrigere Summe im Sommer 2026 - Leverkusen entscheidet.
Carro bezifferte die Chance eines Wirtz-Verbleibs im "DAZN"-Interview am Sonntag noch mit 50:50. Allzu sehr scheint er sich damit nicht zu verschätzen.
Immerhin hat Wirtz Leverkusen viel zu verdanken, die Verbindung zum Verein, mit dem er deutsche Fußball-Geschichte geschrieben hat, ist eine besondere.
Mit nur 22 Jahren ist der angehende Superstar keineswegs unter Zugzwang, vielmehr könnte er sich im kommenden Jahr die Entwicklungen bei seinen möglichen zukünftigen Arbeitgebern in Ruhe anschauen. Stabilisiert der FC Bayern seine Defensive? Befreit sich Real Madrid von seinen Starallüren? Und wohin geht es für ManCity?
Darüber hinaus stünde mit den gehandelten Alonso-Nachfolgern Erik ten Hag oder Cesc Fàbregas ein spannendes Kapitel bevor. Warum das nicht auskosten?
Zeitdruck hat Wirtz jedenfalls keinen - aber dafür ein Luxusproblem.
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Trainer-Legende Ancelotti: Die besten Sprüche des Misters

Quelle: Perform


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