Vertragspoker von Jamal Musiala und FC Bayern: Holger Badstuber warnt vor "Bewährungsprobe" für Klub und Spieler
VonLukas Fegers
Publiziert 15/01/2025 um 16:06 GMT+1 Uhr
Im Vertragspoker um Bayern-Juwel Jamal Musiala hat sich der Ex-Münchner Holger Badstuber zu Wort gemeldet. In seiner Kolumne für "web.de" schrieb der ehemalige Nationalspieler, der Rekordmeister aus München dürfe sich nicht "von einem 21-Jährigen diktieren lassen, welche Werte und Rahmenbedingungen im Verein gelten". Badstuber sieht nun eine "Bewährungsprobe" - für Klub und Spieler.
Bayern mit Update zu Musiala: Freund äußert sich zu Gesprächen
Quelle: Perform
Der FC Bayern müsse größer bleiben als jeder einzelne Profi, betonte der 35-Jährige: "Es ist deshalb entscheidend, dass die Verantwortlichen klare Grenzen ziehen, wenn es um Gehalt, Ausstiegsklauseln und Verhandlungsspielräume geht."
Natürlich sei das eine Gratwanderung, so Badstuber, "zu stur darf man nicht sein, sonst riskiert man, das größte Talent der letzten Jahre zu verlieren. Aber die Balance muss stimmen - sowohl finanziell als auch in der Außendarstellung."
Die Münchner müssten aufpassen, nicht zu viele Zugeständnisse zu machen und dabei "die langfristige Identität" des Klubs zu gefährden: "Am Ende zählt nur eines: Der FC Bayern bleibt. Der Verein ist größer als jede Vertragsverhandlung, größer als jedes Talent."
Musialas Vertrag an der Säbener Straße läuft noch bis Sommer 2026, sein aktueller Marktwert liegt bei rund 140 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de). Die FCB-Verantwortlichen um Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund möchten so schnell wie möglich mit dem Ausnahmetalent verlängern.
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Der Vertragspoker um Jamal Musiala sorgt für Gesprächsstoff.
Fotocredit: Getty Images
Wie die "Sport Bild" in der vergangenen Woche berichtete, soll bei den Verhandlungen von Musiala-Seite aus eine Ausstiegsklausel in Höhe von 175 Millionen Euro eingebracht worden sein. Der Rekordmeister aber soll einer Ausstiegsklausel offenbar negativ gegenüberstehen.
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Quelle: Perform
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