VfB Stuttgart - Sebastian Hoeneß reagiert auf Interesse von Chelsea und Manchester United: "Nicht ganz überraschend"

Sebastian Hoeneß sagte im vergangenen Sommer Medienberichten zufolge sowohl dem FC Chelsea als auch Manchester United ab. Im Gespräch mit der "Sport Bild" begründete der Trainer des VfB Stuttgart nun seine Entscheidung, bei den Schwaben zu bleiben und erklärte: "Ich habe mitbekommen, dass es von verschiedenen Vereinen Interesse gab." Laut dem VfB-Coach kam dies für ihn "nicht ganz überraschend".

Hoeneß nach VfB-Sieg gegen Juventus stolz: "Etwas ganz Besonderes"

Quelle: Perform

Der 42-Jährige begründete seinen Verbleib wie folgt: "Ich hatte mich wenige Monate zuvor dazu entschlossen, in Stuttgart zu bleiben. Deswegen gab es von meiner Seite kein einziges Gespräch. Für mich war klar, dass ich beim VfB auch in dieser Saison etwas entwickeln und aufbauen möchte."
Die Frage, ob er ebenjene Entscheidung jemals bereut habe, verneinte Hoeneß. Mit Blick auf seine Vertragsverlängerung sagte der gebürtige Münchner: "Die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen um Alexander Wehrle, Fabian Wohlgemuth und Christian Gentner ist vertrauensvoll, der VfB hat ein riesiges Potenzial. Ich finde es unglaublich reizvoll, dabei mitzuhelfen, diese Potenziale auszuschöpfen."
Hoeneß ist seit April 2023 Trainer des VfB Stuttgart, sein aktuelles Arbeitspapier läuft im Sommer 2027 aus.
Der einstige Trainer der Bayern-Amateure führte die Schwaben in der vergangenen Saison in die Champions League, wo man momentan Platz 27 belegt.

Hoeneß über VfB-Verbleib: "Daran hat sich nichts geändert"

Der Bundesliga-Trainer erklärte zudem, dass es bei Ausschöpfung des Potenzials möglich sei, "mit dem VfB in Bereiche zu stoßen, die jahrelang in weiter Ferne waren. Wir haben letzte Saison acht Schritte auf einmal gemacht. Ich habe in meiner Zeit hier gemerkt, was in diesem Stadion mit den Leuten möglich ist."
Daraus schlussfolgerte Hoeneß: "Das hat dazu geführt, dass ich meine Arbeit hier fortsetzen wollte. Daran hat sich nichts geändert."
In der Bundesliga steht Stuttgart mit 13 Punkten auf Platz elf, im DFB-Pokal trifft man Anfang Dezember auf Jahn Regensburg. Angesprochen auf ein mögliches Engagement bei Bayer Leverkusen als Nachfolger von Xabi Alonso unterstrich Hoeneß, dass er sich nur auf die aktuelle Spielzeit konzentrieren wolle.
Alonso soll Medienberichten zufolge bei Real Madrid im Gespräch sein und könnte schon im kommenden Jahr beim spanischen Rekordmeister anheuern. In dem Zusammenhang soll der amtierende deutsche Meister wohl auch Hoeneß auf dem Zettel haben. Neben dem VfB-Coach werden aber auch noch Kandidaten wie Matthias Jaissle oder Sandro Wagner gehandelt.
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: Sané will seinen Vertrag beim FC Bayern verlängern
picture

Nagelsmann zum Elfmeter: "Da kann keiner mitkommen"

Quelle: Perform


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung