BVB: Mats Hummels spricht über angeblich schlechtes Verhältnis zu Lucien Favre

Mats Hummels hat in der "Sport Bild" offen über angebliche Differenzen zwischen ihm und BVB-Trainer Lucien Favre gesprochen. An den Gerüchten, Aussagen nach dem Spiel gegen den SC Paderborn (3:3) seien als Kritik am Trainer gemeint gewesen, ist laut Hummels nichts dran. Dennoch ist sich der ehemalige Nationalspieler bewusst, dass er hin und wieder aneckt.

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Nach dem peinlichen 3:3 gegen Paderborn, hatte sich Mats Hummels kritisch zum Pressingverhalten des BVB geäußert:
Aussagen, die ihm von den Medien im Nachhinein als Trainerkritik ausgelegt worden sind. Hummels dementiert das nun gegenüber "Sport Bild":
Es gebe "keine Differenzen mit dem Trainer. Das ist Quatsch. Wir haben eine sehr gute Basis und reden viel, tauschen uns oft aus", erklärte der ehemalige Nationalspieler, der von Favres Idee "angetan" sei.
"Wenn wir pressen müssen und pressen wollen, ist meine Meinung, dass wir uns in diesem System leichter tun. Ich habe das Gefühl, dass der Trainer gegen Paderborn den gleichen Eindruck hatte, sonst hätte er nicht darauf umgestellt", so Hummels weiter.
Auch Kapitän Marco Reus gab nach dem Last-Minute-Remis zu, dass der BVB gar nicht wusste, "wie wir richtig pressen sollen".

Hummels ist "nicht immer einfach"

Es ist Hummels' Art, Dinge offen anzusprechen und dadurch auch anzuecken. Ex-Bayern-Trainer Niko Kovac kann davon ein Lied singen. Auch das Verhältnis zum Kroaten galt in den vergangenen zwei Jahren als schwierig. Von dieser Vorgehensweise will der 30-Jährige nicht abrücken:
Kritik habe für Hummels jedoch immer nur eine Intention: "Ich möchte, dass wir so gut wie möglich Fußball spielen. Andere Beweggründe gibt es nicht."
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