Das Duell der auf Klubebene aktuell beiden besten Frauenteams der Welt benötigte keine lange Anlaufzeit und bot den Fans im ausverkauften Turiner Allianz Stadium von Beginn an beste Unterhaltung. Nach gerade einmal sechs Minuten brachte Amandine Henry Olympique mit einem traumhaften Distanzschuss in Front. Nach einem Ballgewinn legte sich die Französin die Kugel kurz vor und versenkte den Ball mit einem traumhaften Abschluss aus knapp 30 Metern rechts oben im Winkel (6.).
Barça zeigte sich vom frühen Rückstand beeindruckt und kassierte nach 23 Minuten das 0:2. Nach Traumflanke von Selma Bacha löste sich Topstürmerin Ada Hegerberg im am langen Pfosten von Gegenspielerin María León und köpfte aus vier Metern per Aufsetzer ein (23.).
Der Favorit aus Barcelona, der bis dato nur ein Pflichtspiel in dieser Saison verloren hatte, wackelte bedenklich und musste nur zehn Minuten später das nächste Gegentor hinnehmen. Catarina Macario drückte ein Zuspiel von Hegerberg aus wenigen Zentimetern zum 3:0 über die Linie, nachdem Sekunden zuvor Irene Paredes im eigenen Strafraum nicht entscheidend klären konnte (33.).
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Weltfußballerin Alexia Putellas brachte Barça dann aber kurz vor der Pause wieder auf zwei Tore heran, indem sie eine Hansen-Flanke per Direktabnahme aus zehn Metern flach im Lyon-Tor unterbrachte (41.).
Barça stemmte sich nach der Pause gegen die Niederlage, aber es brauchte gegen defensiv ganz starke Französinnen schon einen Kunstschuss, um für Torgefahr zu sorgen - doch Patri Guijarro traf mit ihrem sensationellen Abschluss aus 50 Metern nur die Latte (58.).
Die Katalaninnen fanden bis in die Schlussphase hinein kaum Lösungen in der Offensive. Bis auf eine letzte gute Chance von Ana Crnogorcevic (83.) kam der Favorit nicht mehr gefährlich vors Tor. Olympique verteidigte weiterhin extrem abgeklärt und holte sich zum achten Mal in der Vereinsgeschichte den Champions-League-Titel.

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Das fiel auf: Lyon dominiert das Zentrum

Olympique Lyon dominierte im Finale das so stark besetzte Zentrum der Barça-Frauen um Weltfußballerinn Putellas. Sowohl spielerisch als auch physisch waren die Französinnen ihren Gegenspielern an diesem Abend überlegen und ließen das Herzstück von Barcelona so zu keinem Zeitpunkt der Partie zu Entfaltung kommen.

Die Statistik: 10

Lyons Kapitänin Wendie Renard absolvierte an diesem Abend bereits ihr zehntes Champions-League-Finale. Aus den zehn Endspielen ging Renard acht Mal als Siegerin hervor.
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