FC Bayern | Robert Lewandowski und Mats Hummels kritisieren Bayerns Defensivstil
Der FC Bayern München scheidet verdient schon im Achtelfinale aus der Champions League aus, weil er sich gegen den FC Liverpool (0:0, 1:3) in 180 Minuten kaum Torchancen herausspielt - ein Umstand, der Mittelstürmer Robert Lewandowski missfällt. "Wir haben zu defensiv gespielt", klagt der Angreifer an. Mats Hummels wählt ähnliche Worte, muss dabei aber aufpassen, was er sagt.
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Vom FC Bayern berichtet Florian Bogner
“So hatten wir keine Argumente, um weiterzukommen.”
Es sind klare Worte, die Robert Lewandowski wählt, kurz nach dem Spiel, noch im Trikot.
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Bayern-Deal mit Diaz vor Abschluss? Liverpool-Coach lässt aufhorchen
26/07/2025 um 21:12 Uhr
Direkt nach dem 1:3 (1:1) des FC Bayern München vor eigenem Publikum gegen den FC Liverpool gibt der Bayern-Angreifer dem ehemaligen Bundesliga-Stürmer Jan-Age Fjörtoft für den norwegischen Sender “Viasport” ein Interview, bezieht Stellung zum vorzeitigen Aus im Champions-League-Achtelfinale – und kritisiert die Ausrichtung und Spielweise der eigenen Mannschaft.
“Wir haben in beiden Spielen zu defensiv gespielt”, sagt Lewandowski ruhig auf Englisch:
Kritik an Trainer Niko Kovac?
“Ich finde, wir haben zu tief gespielt und zu wenig Risiko genommen. Und ich weiß nicht, warum”, fährt Lewandowski fort. Er selbst blieb gegen Liverpool zweimal ohne Tor, hat nun seit sieben K.o.-Spielen in der Champions League nicht mehr für Bayern getroffen.
Über 180 Minuten erarbeitete sich Bayern gegen Liverpool aber auch kaum Torchancen. Der einzige Treffer: ein Eigentor von Joel Matip im Rückspiel (39.).
“Es war schwer, alleine gegen zwei, drei Spieler etwas auszurichten”, sagt Lewandowski.
Und:
Mats Hummels stockt bei einer Frage
Der Bayern-Angreifer sollte nicht der einzige bleiben, der am Spielstil der Bayern etwas auszusetzen hatte. Ein paar Minuten später stand Mats Hummels in der Mixed-Zone der Allianz Arena Rede und Antwort. Wollte wie immer ehrlich antworten, doch bei dieser Frage stockte er.
“Wie soll ich das sagen, ohne dass ich dafür morgen auf die Mütze kriege?”, meinte der Innenverteidiger, und wand sich. “Alles was ich jetzt sage, wär eigentlich inhaltlich spannend, aber ich weiß ja, was draus gemacht wird.”
Also umschrieb er seine Ansichten nach bestem Wissen und Gewissen, ohne als Nestbeschmutzer dazustehen.
“Wir haben eine gewissen Spielweise, die gegen pressende Mannschaften nicht immer zum hundertprozentigen Erfolg führt”, sagte der 30-Jährige. “Da täten uns dann ein bis zwei andere Begebenheiten in unserem Spiel ganz gut…”
Hummels nimmt Kovac in Schutz
Was genau er damit meinte, ließ er offen. Als Kritik an Niko Kovac wollte er es aber nicht verstanden wissen:
Etwas konkreter meinte Hummels dann noch:
Man habe “zu oft nach hinten gespielt und nicht die Lösung nach vorne gefunden”. Das Bayern-Spiel sei so “zu passiv, zu wenig druckvoll” gewesen.
Oder kurz: “Das war zu wenig von uns.”
Ein Lob hatte Hummels so nur für den Gegner übrig:
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