BVB Reaktionen: Marco Reus nach Remis gegen Barcelona enttäuscht

Borussia Dortmund kam am ersten Spieltag der Champions League trotz zahlreicher guter Möglichkeiten nicht über ein 0:0 gegen den FC Barcelona hinaus. Mats Hummels haderte im Anschluss an das Topspiel der "Königsklasse" mit der Chancenverwertung des BVB. Kapitän Marco Reus zeigte sich nach seinem verschossenen Elfmeter selbstkritisch. Die Stimmen zum Champions-League-Auftakt.

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Die Stimmen zum Champions-League-Auftakt:

Mats Hummels (Borussia Dortmund): "Ich gehe auf jeden Fall mit dem Gefühl nach Hause, dass wir zwei Punkte haben liegen lassen. Wir hatten sehr viele Chancen, haben wenig zugelassen. Wir haben sehr viel Druck gemacht und Barcelona zu Fehlern gezwungen."
"Nach dem ersten Durchgang geht das Ergebnis in Ordnung, da sind wir noch hinterher gelaufen und haben die Bälle zu leicht hergegeben. Auf der Leistung in der zweiten Hälfte können wir auf jeden Fall aufbauen."
Marco Reus (Borussia Dortmund): "Es fühlt sich - ehrlich gesagt - scheiße an! Der Elfmeter war schlecht geschossen, da muss ich üben und es nächstes Mal besser machen."
"Zusätzlich hatten wir noch drei, vier, fünf gute Möglichkeiten Wenn wir einen machen denke ich, dass wir das Spiel auch gewinnen. Trotzdem lässt sich auf der Leistung - vor allem, was wir defensiv abgeliefert haben - für die künftigen Spiele aufbauen."
"Wir wollten natürlich gewinnen. Vor der Saison haben wir gesagt, dass wir in unserer Gruppe weiterkommen wollen und deshalb haben wir uns heute ausgerechnet, dass wir gewinnen. Wenn wir mit der gleichen Einstellung und Freude reingehen wie heute, sehe ich in den nächsten Spielen gute Chancen."
über ter Stegen: "Unabhängig von der Leistung heute wissen wir, dass er ein Weltklassetorhüter ist."
Marc-Andre ter Stegen (FC Barcelona): "Es war ein sehr schweres Spiel, das Ergebnis geht in Ordnung. Ich versuche immer auf meinem besten Stand zu sein und der Mannschaft zu helfen. Wenn es gelingt, der Mannschaft zu helfen, umso besser. Für mich war es gut, für Marco Reus weniger. Er hat uns aber weh getan zwischen den Räumen."
Timo Werner (RB Leipzig): "Es ist immer ein tolles Gefühl, zwei Tore zu schießen. Egal ob im DFB-Pokal, der Bundesliga oder der Champions League. Ich bin am Ende der Spieler, der die Bälle vollstrecken soll. Dafür bin ich da."
"Unser Sieg war über weite Strecken verdient. Es war von uns allen ein super Spiel. Wir müssen Mitte der zweiten Halbzeit viel früher in Führung gehen. Da war immer wieder einer von uns zu spät, der Pass kam nicht sauber oder mit dem Abschluss stimmte was nicht. Wenn wir das verbessern, können wir solche Partien noch eher für uns entschieden.“
über Trainer Julian Nagelsmann: "Er stellt uns immer wieder gut ein und reagiert in jedem Spiel neu auf den Gegner. Das hat bislang in dieser Saison sehr gut geklappt."
Willi Orban (RB Leipzig): "Wenn man so ein intensives Spiel gewinnt, ist man einfach überglücklich. Wir hätten es souveräner machen können. Aber bei Benfica zum Auftakt zu gewinnen, das ist nicht so schlecht. Von daher sind wir sehr zufrieden."
"Wir haben einen dominanten Auftritt hingelegt und viele Chancen kreiert. Aber wir haben es früh verpasst, das entscheidende Tor zu erzielen. Nach dem 2:0 haben wir ein wenig gedacht, es wäre schon vorbei. Aber in so einer hitzigen Atmosphäre muss man bis zum Schluss konzentriert bleiben. Das haben wir zum Glück dann getan.“
übert Trainer Julian Nagelsmann: "Der Trainer macht jeden Spieler etwas besser. Dadurch haben wir insgesamt mehr Struktur in unserem Spiel. Vor allem im Spiel mit dem Ball. Das hat man in Lissabon vor allem in der zweiten Hälfte gesehen, in der wir eine sehr gute Raumaufteilung hatten."
Julian Nagelsmann (RB Leipzig): "Benfica hat sehr gut gespielt. Sie haben viele talentierte Spieler, die mit dem Ball umgehen können. Wir waren in der ersten Halbzeit zu gehemmt und hatten zu viel Respekt. Gegen Ende der ersten Halbzeit haben wir in der Offensive umgestellt und in der Halbzeit ein paar Dinge angesprochen."
"Die ersten zwanzig Minuten der zweiten Halbzeit waren gut. Wir sind verdient in Führung gegangen, danach hatten wir zugegebenermaßen ein paar Glücksmomente. Der Sieg ist vielleicht nicht einhundertprozentig verdient, aber auch nicht unverdient."
"Der Sieg ist natürlich extrem wichtig. Die Spieler müssen verstehen, dass die Champions League eine Belohnung für die letzte Saison ist, auch wenn sie anstrengend ist. Wir wollen dieses Jahr international mehr erreichen, aber dafür müssen wir unseren Schweinehund überwinden. Grundsätzlich ist die Teilnahme an der Champions League etwas schönes, auch wenn es anstrengend ist. Mit dieser Freude müssen wir auch in die nächste Spiele gehen."
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