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Thomas Tuchel schwärmt von Neymar und verrät Erfolgsrezept gegen den BVB
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Publiziert 23/04/2020 um 15:56 GMT+2 Uhr
PSG-Coach Thomas Tuchel hat verraten, wie er Borussia Dortmund nach der Hinspielpleite im Champions-League-Achtelfinale (1:2) noch schlagen konnte. "Ehrlich gesagt hatte ich nach dem Hinspiel in Dortmund einen Plan im Flugzeug. Direkt. Manchmal ist es so", erzählte der 46-Jährige bei "beIN Sports". Diesen Plan habe man dann im Rückspiel umgesetzt. PSG gewann 2:0 und zog ins Viertelfinale ein.
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Vor dem Rückspiel im heimischen Prinzenpark habe das Team sogar einige Ausfälle hinnehmen müssen. "Thiago Silva, Marco Verratti und Thomas Meunier fehlten im Rückspiel, Kylian Mbappé hatte Fieber. Es war nicht einfach, aber ich hatte den Eindruck, dass das Team zeigen wollte, dass es im Parc des Princes gewinnen kann", blickte Tuchel zurück.
Bereits vor der Begegnung am 11. März, die aufgrund der Coronakrise bereits ohne Zuschauer stattfand, habe eine besondere Stimmung in der Mannschaft geherrscht, so der ehemalige BVB-Coach.
Sieg gegen BVB Schlüsselerlebnis
"Alle sangen, es gab Musik", erzählte Tuchel über einige Szenen im Teambus: "Wir haben das Match kontrolliert. Nach dem zweiten Tor hatten wir etwas zu verlieren. Dortmund, das nichts mehr zu verlieren hatte, hat in der zweiten Halbzeit sehr gut gespielt, aber wir haben sehr gut verteidigt."
Das Duell mit seinem Ex-Klub wurde für Tuchel somit zum Schlüsselerlebnis an der Seitenlinie: "Es war eine Freude, das Coaching zu machen. Es fühlte sich an, als wäre es ein Schritt nach vorn. Es gab die Entschlossenheit, zu gewinnen, die notwendig war, um diese Runde zu bestehen."
Durch den Erfolg gegen Dortmund erreichte PSG erstmals seit der Saison 2015/16 wieder die Runde der besten Acht.
Tuchel lobt PSG-Star Neymar
Großen Anteil am Weiterkommen hat nach Meinung von Tuchel Superstar Neymar. Über den 28-jährigen Brasilianer schwärmte der deutsche Coach: "Neymar ist immer noch der Schlüssel, defensiv und offensiv. Ich wiederhole, er ist in wichtigen Spielen immer zuverlässig. Er ist da. Er arbeitet viel, er ist sehr intelligent mit dem Ball."
Man habe "gesehen, dass er zwischen den beiden Spielen physisch an Kapazität gewonnen hat", so Tuchel weiter: "Er übernimmt Verantwortung. Er gibt allen, mir, dem Team, einen guten Eindruck. Es ist großartig."
Am Mittwoch äußerte sich der PSG-Trainer auch erstmals seit fast einem Jahr wieder auf Twitter. Der Anlass war eine in Deutschland erschienene Biografie über Tuchel. "Weil mich aktuell immer mehr Leute darauf ansprechen…: Nein, ich habe das Buch 'Thomas Tuchel - Die Biografie' weder in Auftrag gegeben, noch daran mitgearbeitet. Ebensowenig ist es von mir autorisiert. Bleibt gesund - TT", hieß es in dem Tweet.
Die Biografie, verfasst von den Journalisten Daniel Meuren und Tobias Schächter, behandelt unter anderem auch eine angebliche SMS-Panne des 46-jährigen Trainers. Noch zu BVB-Zeiten soll der Coach während einer Klausur auf Sylt versehentlich eine kritische SMS über Sportdirektor Michael Zorc und Nachwuchschef Sven Mislintat an Ersteren verschickt haben. Tuchel-Berater Olaf Meinking kommentierte diese Behauptung bei "Bild": "Ich kann nur sagen: Thomas war in seinem Leben noch nie auf Sylt."
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