FC Bayern - PSG im Viertelfinale der Champions League: So könnte München in Paris spielen

Für den FC Bayern geht es am Dienstagabend gegen PSG um den Einzug ins Halbfinale der Champions League. Das Viertelfinalhinspiel verloren die Münchener zuhause 2:3 (1:2). Die Verletztenliste wurde seit der Vorwoche zudem kaum kürzer. Neben Torjäger Robert Lewandowski fehlt weiter der an Corona erkrankte Serge Gnabry sowie Innenverteidiger Niklas Süle. Wie spielen die Bayern also gegen PSG?

Joshua Kimmich, Eric Maxim Choupo-Moting und Leon Goretzka (v.l.)

Fotocredit: Getty Images

Bei der Aufstellung der Münchener im Viertelfinalrückspiel gegen PSG (ab 21 Uhr im Liveticker) stellen sich vor allem zwei Fragen: Wie will Trainer Hansi Flick den erneuten Ausfall von Weltfußballer Lewandowski kompensieren und wie plant der Bayern-Coach mit Joshua Kimmich. Gibt es vielleicht eine Überraschung?
Im Hinspiel startete der deutsche Nationalspieler gewohnt im defensiven Mittelfeld. Dort spielte er zunächst neben Leon Goretzka, der aber nach nur einer halben Stunde angeschlagen vom Platz musste.
Daraufhin zog Flick David Alaba von der Innenverteidigung ins Zentrum neben Kimmich.
Alphonso Davies kam zudem für Goretzka aufs Feld und übernahm von Lucas Hernández die linke Verteidigerseite. Der Franzose rutschte anstelle von Alaba ins Zentrum der Defensive.

David Alaba ins Mittelfeld des FC Bayern?

Da auch Niklas Süle kurz vor der Pause ausgewechselt werden musste, kam Jérôme Boateng ins Spiel. Bis zum Spielende verteidigten daher der Weltmeister von 2014 sowie Hernández in der Abwehrzentrale, auf den Außen versuchten Benjamin Pavard und Davies für Unruhe zu sorgen.
Somit stellt sich die Frage, ob Flick erneut auf Alaba im Mittelfeld setzt. Diese Umstellung sorgte im Hinspiel für etwas mehr Stabilität, zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 0:2 aus Sicht der Münchener. Da Goretzka aber wieder fit ist und aller Voraussicht nach auflaufen kann, steht die Stammzentrale nun eigentlich wieder.
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Quelle: Perform

Es sei denn, Flick überrascht und zieht Kimmich aus der Zentrale ab. Der 26-Jährige ist ein ausgewiesener Spezialist für die rechte Abwehrseite, spielte diese Position bereits zum Ende der vergangenen Königsklassensaison, unter anderem im Finale gegen PSG, was den Bayern vor allem im Spiel nach vorne guttat.
Flick müsste für diese Variante lediglich Pavard "opfern". Die Aufstellung würde in diesem Fall wie folgt aussehen:
Neuer - Davies, Hernández, Boateng, Kimmich - Goretzka, Alaba - Coman, Müller, Sané - Choupo-Moting.
Allerdings ist nicht klar, ob Flick statt auf den zuletzt angeschlagenen Goretzka doch lieber in der Startelf auf Alaba neben Kimmich setzt.

Jamal Musiala weitere Offensiv-Option

Auch ganz vorne hat Flick mehrere Möglichkeiten. Anders als im Hinspiel, als Talent Jamal Musiala 90 Minuten auf der Bank saß und stattdessen Eric Maxim Choupo-Moting den verletzten Lewandowski ersetzte, könnte der 18-Jährige von Beginn an auflaufen.
Dies käme allerdings überraschend. Die Bayern würden damit ohne echten Neuner gegen Paris antreten. Diese Aufstellung bietet jedoch die Option, Choupo-Moting - im Hinspiel bereits Torschütze - als Joker von der Bank zu bringen und so noch einmal nachlegen zu können. Zudem ist Kingsley Coman, der gegen Union Berlin nach einem Schlag aufs Wadenbeinköpfchen ausgewechselt wurde, wieder einsatzbereit und für die Offensive eine Alternative.
In jedem Fall muss Flick erneut auf zahlreiche Stars verzichten. Neben Torjäger Lewandowski, der nach einer Bänderdehnung zuletzt wieder ins Lauftraining einstieg, fehlen auch Süle (Muskelfaserriss), Marc Roca (Verletzung unbekannt), Gnabry (Coronavirus) sowie Corentin Tolisso (Sehnenriss) und Douglas Costa (Haarriss im Fuß) im Topduell mit PSG.
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Quelle: Perform

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