Manchester City - BVB - Ilkay Gündogan warnt vor Dortmund: "Können jedem Gegner sehr weh tun"

Ilkay Gündogan von Manchester City hat vor dem Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League vor seinem Ex-Verein Borussia Dortmund gewarnt. "Der BVB hat vor allem in der Offensive so viel individuelle Klasse, dass sie jedem Gegner in ganz Europa sehr weh tun können", sagte Gündogan den Zeitungen der "Funke Mediengruppe" vor dem Spiel am Dienstagabend (21:00 Uhr im Liveticker auf Eurosport.de).

Ilkay Gündogan spielt mit Manchester City am Dienstagabend gegen Borussia Dortmund

Fotocredit: Getty Images

Ilkay Gündogan ergänzte: "Wir müssen unbedingt verhindern, dass sie sich in einen Rausch spielen, sonst wird es für uns verdammt schwer."
Großen Respekt zeigte Gündogan vor Sturmjuwel Erling Haaland. "Ich denke, dass er neben Robert Lewandowski derzeit der beste Stürmer der Bundesliga ist. In seiner Altersklasse gibt es auch in der Welt kaum bessere. Seine Wucht und Torgefährlichkeit sind beeindruckend. Es ist fast nicht möglich, ihn komplett aus dem Spiel zu nehmen", sagte Gündogan, der 2012 mit dem BVB das Double gewann und ein Jahr später das Königsklassen-Endspiel gegen Bayern München verlor (1:2).
Gündogan warnte in dem Gespräch aber nicht nur seine Mitspieler vor dem BVB, sondern auch die Bundesliga vor zu großer Langeweile.
"Der Bundesliga wünsche ich, dass Dortmund oder auch RB Leipzig mittelfristig noch mit dem FC Bayern mithalten können. Sollten sich die Bayern von der Konkurrenz noch weiter absetzen die nächsten Jahre, dann kann man davon ausgehen, dass die Liga auch für das internationale Publikum leider uninteressanter wird", sagte Gündogan mit Blick auf die Gesamtentwicklung im deutschen Oberhaus.

Gündogan: "Haben in England mehr Qualität in der Liga"

Rekordmeister Bayern München steuert in dieser Spielzeit auf den neunten Meistertitel in Serie zu. Nicht nur deswegen schätzt Gündogan die Qualität in der Premier League höher ein.
"Ich denke, dass wir hier in England mehr Qualität in der Liga haben. Nicht nur in der Spitze, sondern vor allem auch im Mittelfeld der Tabelle bei den Teams, die gar nicht international spielen. Die Top-Teams sind zudem auch längst mit den besten Trainern der Welt ausgestattet", sagte der Mittelfeldspieler.

EXTRA TIME - Der Eurosport-Podcast:

(SID)
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