Der FC Salzburg ist damit die erste Mannschaft der Champions-League-Historie, die in einem einzigen Spiel drei Elfmeter zugesprochen bekam - und das in den ersten Minuten. Gleichzeitig ist es die erste Partie in der Königsklasse überhaupt, in der es vier Elfmeter in einer Halbzeit gab.
Den ersten der insgesamt vier Strafstöße holte der deutsche Nationalspieler Karim Adeyemi für Salzburg in der 12. Minute heraus, den der Gefoulte selbst rechts am Tor vorbeischoss. Nur neun Minuten später machte es Teamkollege Luka Sucic vom Punkt besser (21.). Abermals war Adeyemi zuvor im Strafraum zu Fall gebracht worden.
Doch damit nicht genug: Nachdem Sevillas Keeper Bono den 19-Jährigen in der 36. Minute im Eins-gegen-eins-Duell abräumte, zeigte Schiedsrichter Aleksey Kulbakov (Belarus) zum dritten Mal auf den Punkt. Erneut trat Sucic an - dieses Mal scheiterte der Kroate jedoch am Pfosten (37.).
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Besser machte es dagegen Ivan Rakitic auf der anderen Seite kurz vor der Halbzeit (42.). Nachdem Sevillas Angreifer Youssef En-Nesyri von Maximilian Wöber zu Fall gebracht worden war, ließ sich der ehemalige Barça-Star die Chance aus elf Metern zum 1:1-Ausgleich nicht nehmen.
Kurz nach dem Seitenwechsel versuchte En-Nesyri auf recht plumpe Art und Weise, den zweiten Elfmeter für Sevilla und damit den fünften in dieser Partie herauszuholen. Statt auf Strafstoß zu entscheiden, zeigte Referee Kulbakov dem bereits gelbverwarnten Marokkaner die Gelb-Rote-Karte (50.).
Weil nach Rakitics Ausgleich kein weiterer Treffer fiel, blieb es beim 1:1.
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