Borussia Dortmund: Edin Terzic nach Aufrtitt in Sevilla voll des Lobes für Juwel Youssoufa Moukoko
Youssoufa Moukoko erhielt im Champions-League-Spiel gegen den FC Sevilla den Vorzug gegenüber Anthony Modeste. Das BVB-Juwel nutzte seine Chance eindrucksvoll, Trainer Edin Terzic zeigte sich im Anschluss an den 4:1-Erfolg seiner Mannschaft begeistert vom Auftritt des 17-Jährigen. "Er hat heute ein sehr gute Spiel gemacht, er war von Anfang an da", sagte Terzic bei "DAZN".
Lockerer 4:1-Sieg? BVB-Coach Terzic widerspricht vehement
Quelle: Perform
Terzic ergänzte: "Mir hat gefallen, dass er an sehr vielen Offensivaktionen beteiligt war. Er hat sich immer wieder in den Gegner reingestemmt." Moukoko schaffe immer wieder Zeit für seine Teamkollegen, damit diese nachrücken und sich somit am Angriffsspiel beteiligen können, so Terzic.
Der BVB-Übungsleiter weiter: "Er ist nicht der größte Stürmer, aber es geht darum, dass er das richtige Timing findet und dass er rückwärts in den Mann arbeitet. Das hat er heute herausragend gemacht."
Der einzige kleine Makel an einem nahezu perfekten Abend: Moukoko gelang es nicht, einen Treffer beizusteuern. "Er hätte sich heute mit einem Tor belohnen können, das hätte er absolut verdient gehabt. Aber so wie er heute für die Mannschaft gearbeitet hat, stellen wir uns das vor."
Moukoko hatte sich unter anderem im Vorfeld des zwischenzeitlichen 3:0 herrlich gegen seinen Gegenspieler durchgesetzt, war allerdings an Sevilla-Keeper Bono gescheitert. Den Abpraller verwertete Teamkollege Karim Adeyemi allerdings souverän. Zudem leitete der Youngster mit einer sehenswerten Flanke Julian Brandts Tor zum Endstand ein.
Khedira würde Moukoko gegen Bayern spielen lassen
Dass Terzic sich für Moukoko anstelle des weitaus erfahreneren, aber zuletzt formschwachen Modeste entschieden hatte, wurde auch von Ex-Nationalspieler und "DAZN"-Experte Sami Khedira goutiert. "Er war sehr agil, hat den Körper reingestellt und tiefe Laufwege gehabt", analysierte der Weltmeister von 2014. Khedira schob nach: "Die Entscheidung, ihn spielen zu lassen, war definitiv die richtige. Er hätte sich mit dem einen oder anderen Tor mehr belohnen können."
Geht es nach Khedira, erhält Moukoko auch im Spitzenspiel gegen den FC Bayern am kommenden Samstag (18:30 Uhr im Liveticker) den Vorzug gegenüber Modeste. "Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich Moukoko spielen lassen. Weil er unbeschwerter ist und diese Dynamik hat. Bayern presst relativ hoch, dann können sie über die Kette spielen. Er bringt auch den Speed mit, um die Bayern-Spieler unter Druck zu setzen", begründete der ehemalige Profi von Real Madrid.
Das könnte Dich auch interessieren: Vier Treffer für die schwarz-gelbe Seele: Dortmund erobert Sevilla
/origin-imgresizer.eurosport.com/2022/10/05/3465500-70695168-2560-1440.jpg)
"Natürlich ist Ronaldo angepisst": Ten Hag klärt auf
Quelle: Perform
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/01/06/image-ea4c9f95-f41e-4a1d-95f7-4af46e7639e1-68-310-310.jpeg)