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FC Bayern besiegt den FC Barcelona mit Robert Lewandowski - die schwarze Bestie schlägt wieder zu
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Publiziert 13/09/2022 um 22:52 GMT+2 Uhr
Der FC Bayern München hat den FC Barcelona und Robert Lewandowski am 2. Spieltag der Champions League 2:0 (0:0) besiegt. Nach Vorteilen für die Gäste in Halbzeit eins trafen Lucas Hernández (50.) und Leroy Sané (54.) und festigten die Tabellenführung in Gruppe C. Es war der siebte Bayern-Sieg aus den letzten acht Duellen mit den Katalanen seit 2013. Lewandowski wurde indes freundlich begrüßt.
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Quelle: Perform
Der europäische Top-Fußball blickte nach München in die Allianz Arena, um die Rückkehr von Star-Stürmer Robert Lewandowski gegen seine alte Liebe zu beobachten. Der Pole war natürlich von Beginn an dabei, spielte im Angriff, flankiert von Ousman Dembélé und Raphina. Barça-Coach Xavi setzte auf ein 4-3-3-System gegen den deutschen Rekordmeister.
FCB-Trainer Julian Nagelsmann setzte auf Lucas Hernández und Dayot Upamecano in der Innenverteidigung als Lewandowski-Stopper, davor agierten Joshua Kimmich und Marcel Sabitzer, der den Vorzug vor Leon Goretzka bekam. In der Offensive begannen Leroy Sané, Sadio Mané, Thomas Müller und Jamal Musiala.
Zusammen mit Lewandowski kamen die Katalanen zunächst besser im Spiel, griffiger, gefährlicher und konsequenter - einzig nicht im Torabschluss. Bereits in der 9. Minute rettete Manuel Neuer nach einem Ballgewinn von Lewandowski gegen den insgesamt glücklosen Marcel Sabitzer stark per Fußabwehr gegen Pedri.
Es war der Beginn einer Chancenflut für den FC Barcelona: In der 18. Minute hatte Lewandowski gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber die erste Großchance, zielte jedoch aus elf Metern etwas zu hoch. Kurz darauf kam er nach einer Flanke von der linken Seite am zweiten Pfosten freistehend zum Kopfball - Neuer rettete erneut stark im kurzen Eck (21.).
Der FC Bayern erlaubte sich im Spiel mit dem Ball insgesamt zu viele kleine Fehler, investierte zudem gegen den Ball nicht genug. Hinzu kam, dass sich Benjamin Pavard in einem Zweikampf mit Marcos Alonso verletzte und angeschlagen ausgewechselt wurde. Noussair Mazraoui ersetzte ihn positionsgetreu (21.).
Positiv aus Bayern-Sicht war, dass sich die Münchner mit einem 0:0 in die Pause retteten und außerdem viel Glück bei einer Schiedsrichterentscheidung hatten: Alphonso Davies traf Dembélé in der 44. Minute mit dem Fuß in der rechten Strafraumhälfte, doch der Referee ließ weiterlaufen. Auch der VAR schaltete sich nicht ein - trotz eines sichtbaren Treffers des Kanadiers.
Nagelsmann reagierte zu Beginn des zweiten Durchgangs und brachte Goretzka für Sabitzer in die Partie. Und mit dem deutschen Nationalspieler kam Bayern zurück ins Spiel.
In der 50. Minute scheiterte Goretzka mit einem satten Schuss aus 18 Metern an Marc-André ter Stegen, die darauffolgende Ecke sorgte für die Münchner Führung: Kimmich brachte die Kugel scharf in die Mitte, Hernández lief ein und köpfte vor ter Stegen ins Tor (50.).
Nur vier Minuten später nutzte der deutsche Rekordmeister das Momentum und ließ das 2:0 folgen. Musiala führte den Ball durch das Zentrum, Sané hinterlief und übernahm, zog in den Strafraum ein und schloss aus elf Metern stark ab. Der Ball rollte über die Linie (54.).
Der FC Barcelona reagierte geschockt auf den Doppelschlag, benötigte einige Zeit, um sich zu finden und zu reagieren. In der 63. Minute hatten die Katalanen die große Chance auf den Anschlusstreffer. Pedri spielte einen Doppelpass im Strafraum mit Lewandowski und setzte die Kugel aus sechs Metern an den linken Außenpfosten – die beste Barça-Chance.
Insgesamt waren letztlich die inkonsequente Chancenverwertung der Katalanen inklusive Lewandowski über die volle Distanz und die Leistungssteigerung der Münchner im zweiten Durchgang Gründe dafür, dass der FC Bayern die Partie mit 2:0 für sich entschied. In der Tabelle der Gruppe C sprang die Nagelsmann-Elf dadurch auf den ersten Platz.
In der Schlussminute musste der FC Bayern München noch eine bittere Hiobsbotschaft hinnehmen. Hernández verletzte sich in einem Zweikampf, fasste sich an die Innenseite des linken Oberschenkels und musste das Feld verlassen (90.+4).
Die Stimmen:
Xavi (Trainer FC Barcelona): "Wir waren heute besser als die Bayern und haben zu viel vergeben. Sie vergeben nicht, das ist der Unterschied. Wir hatten sechs oder sieben sehr klare Chancen."
Jamal Musiala (FC Bayern München): "Wir haben geschaut, was wir besser machen können. Wir haben es umgesetzt, wir sind hungrig auf Siege, haben immer weitergemacht. Manchmal brauchen wir ein Eckentor, um den Punkt zu brechen. Danach haben wir Momentum gekriegt, mehr Chancen kreiert und dann ist es gelaufen. Es war ein super Gegner, sie haben es uns richtig schwer gemacht und es war nicht einfach."
Leon Goretzka (FC Bayern München): "Insgesamt ein Fußballfest, super Stimmung in der Arena, hat Spaß gemacht. In der ersten Halbzeit haben wir uns noch etwas schwergetan, hatten hier und da auch ein bisschen Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten. In der zweiten Halbzeit haben wir es ein bisschen besser gemacht, bisschen konzentrierter und aggressiver angelaufen, einfach Vertrauen gehabt in unsere Verteidigungshaltung, bisschen tiefer gestanden, dann gut umgeschaltet, viele Torchancen herausgearbeitet und zwei Tore gemacht gegen Barcelona. Läuft!"
Jules Koundé (FC Barcelona): "Wir haben gekämpft und ein gutes Spiel gemacht. Wir sind enttäuscht, aber wir werden weiterarbeiten."
Der Tweet zum Spiel:
Das fiel auf: Shoutout an Goretzka
Viel wurde vor der Partie über die Situation von Goretzka gesagt und vermutet. Die klarsten Worte sprach er dabei selbst - in der zweiten Halbzeit gegen den FC Barcelona nach seiner Einwechslung für Sabitzer. Mit Goretzka kam der FC Bayern zurück in die Erfolgsspur. Er war Initiator und Dranggeber in der Mittelfeldzentrale neben Kimmich und zeigte im direkten Vergleich, dass er einen Startplatz in der ersten Elf beanspruchen will, beanspruchen kann. Seine Energie als Box-to-Box-Player war essentiell für den Leistungssprung der Münchner im zweiten Durchgang, seine Zweikampfstärke ebenso. Es war ein nachhaltiges Bewerbungsschreiben an seinen Trainer, der in Zukunft wohl nur noch selten um Goretzka herumkommen wird.
Die Statistik: 30
Seit nunmehr 30 Spielen in Folge ist der FC Bayern München in der Gruppenphase der Champions League ungeschlagen. Gegen den FC Barcelona gewannen die Münchner in dieser Zeit dreimal (8:0 Tore).
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Quelle: Perform
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