FC Bayern München biegt Achtelfinale der Champions League gegen Lazio Rom um und baut Viertelfinal-Rekord aus

Der FC Bayern München hat mit einem überzeugenden Auftritt das Viertelfinale der Champions League 2023/24 erreicht. Die Münchner besiegten Lazio Rom im Achtelfinal-Rückspiel 3:0 (2:0) und holten damit das 0:1 aus dem Hinspiel auf. Harry Kane (39./66.) und Thomas Müller (45.+2) trafen für die Hausherren, die nun schon zum 22. Mal in der Königsklasse unter den letzten Acht stehen - einsamer Rekord.

Tuchel zufrieden: "Sehr gute Mannschaftsleistung"

Quelle: Perform

Der FC Bayern München hat seine letzte kleine Titelchance gewahrt und die Halbwertszeit von Trainer Thomas Tuchel noch einmal verlängert. Der deutsche Rekordmeister um Doppelpacker Kane bezwang Lazio Rom im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League verdient 3:0 (1:0) und zog damit zum fünften Mal in Serie in die Runde der letzten Acht ein.
Superstar Kane (38.) und Ur-Bayer Thomas Müller (45.+2) machten die Hinspiel-Niederlage (0:1) schon vor der Pause wett. Kane (66.) sorgte mit seinem 33. Treffer im 33. Saison-Pflichtspiel schließlich dafür, dass das Horror-Szenario der ersten titellosen Münchner Spielzeit seit 2012 vorerst abgewendet wurde.
Kapitän Manuel Neuer stellte mit seiner 57. "weißen Weste" in der Königsklasse außerdem den Rekord der spanischen Legende Iker Casillas ein, für seine Bayern war der Sieg im Wortsinn Gold wert: Von der UEFA gab es eine Prämie von weiteren 10,6 Millionen Euro, insgesamt haben die Bayern schon über 100 Millionen sicher.
Der zum Saisonende scheidende Tuchel sitzt somit zunächst wieder etwas sicherer auf der Bank und darf gespannt auf die Viertelfinal-Auslosung am 15. März (12:00 Uhr im Liveticker bei Eurosport.de) in Nyon blicken. Dort ist sein Ex-Klub Paris Saint-Germain ein möglicher Gegner. Die Hinspiele steigen am 9./10. April, die Rückspiele am 16./17. April.
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Tuchel: "Glaube, ich habe mir den Zeh gebrochen"

Quelle: Perform

FC Bayern erspielt sich viele Chancen

Tuchel erhielt vor dem Anpfiff eine Jobgarantie - Stand jetzt. "Im Moment gibt es keine andere Meinung", sagte der neue Sportvorstand Max Eberl bei "Amazon Prime Video" auf die Frage, ob Tuchel selbst im Falle eines Ausscheidens bleiben dürfe.
Der Coach selbst war bemüht, den Fokus auf das wichtige Spiel zu lenken und warnte: Lazio werde seiner Elf die Tür "nie ganz" öffnen. Allerdings versteckte sich der Gast nicht, der Ex-Herthaner Matteo Guendouzi (5.) gab den ersten Torschuss der Partie ab.
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Aleleksandar Pavlovic

Fotocredit: Getty Images

Doch die Bayern drückten Lazio immer wieder tief in die eigene Hälfte und erspielten sich früh gute Chancen. Leroy Sané (6.), der nach überstandenen Leistenproblemen für Mathys Tel ins Team gerückt war, der quirlige Jamal Musiala (14.) und Kane (17.) scheiterten.
Danach gelang es den Römern ein ums andere Mal, die Münchner nach außen zu drängen, wo deren Angriffselan oft verpuffte. Gefahr im Strafraum entstand so für längere Zeit nicht mehr - und das wurde beinahe bestraft, als der frühere Dortmunder Ciro Immobile (37.) völlig frei zum Abschluss kam. Der Kopfball des Hinspiel-Torschützen flog knapp vorbei.

Kane und Müller treffen in Mittelstürmer-Manier

Als die Bayern dann doch mal den Weg durch die Mitte fanden, lag der Ball kurz darauf im Tor: Lazio-Torwart Ivan Provedel machte bei Kanes unplatziertem Kopfball nach Müllers Ablage und einem verunglückten Schuss von Raphael Guerreiro keine gute Figur.
Musiala (40.) verpasste das 2:0 knapp, das dann Müller gelang. Nach einer Ecke und der Volleyabnahme von Matthijs de Ligt, der Min-Jae Kim ersetzte, hielt er den Kopf hin und erzielte sein 54. Tor im 149. Champions-League-Spiel.
In der zweiten Halbzeit waren die Münchner vor allem auf Kontrolle bedacht und scheuten das letzte Risiko. Weil Lazio bald offener agieren musste, ergaben sich dennoch Möglichkeiten. Nach der Auswechslung des am rechten Knie verletzten Immobile nutzte Kane eine davon nach einem Sané-Schuss zur Entscheidung.
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Harry Kane (FC Bayern München)

Fotocredit: Getty Images

Der auffällige Müller (71.) traf noch den Pfosten, ehe er begleitet von lautem Applaus ausgewechselt wurde.
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(SID)
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Quelle: Perform

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