FC Bayern: Trainer Thomas Tuchel bekommt vom neuen Sportvorstand Max Eberl Jobgarantie bis Sommer ausgestellt
Der FC Bayern München wird die Saison bis Sommer mit Trainer Thomas Tuchel fortsetzen - auch wenn die Münchner frühzeitig aus der Champions League ausscheiden. Das machte der neue Sport-Vorstand Max Eberl unmittelbar vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Königsklasse gegen Lazio Rom (3:0) klar. Im Sommer trennen sich dann aber wie beschlossen die Wege von Rekordmeister und Coach.
Tuchel erklärt Plan gegen Lazio: "Geduld ja und nein"
Quelle: Perform
Auf die Frage bei "Amazon Prime Video", ob Tuchel auch bei einem Champions-League-K.o. gegen Lazio Rom Trainer des FC Bayern bleibe, sagte Sport-Vorstand Max Eberl: "Ja, momentan gibt's keine andere Meinung." Seit 21. Februar ist klar, dass Tuchel den deutschen Rekordmeister (spätestens) zum Saisonende verlässt.
Nach dem 0:1 im Hinspiel in Rom drehten die Münchner das Achtelfinal-Duell dann aber doch noch - Tore von Harry Kane (39./66.) und Thomas Müller (45.+2) sorgten für ein souveränes 3:0. Die Bayern stehen damit zum 22. Mal im Viertelfinale der Königsklasse - Rekord.
Zuletzt waren die Münchner 2018/19 im Achtelfinale gescheitert, damals gegen den späteren Sieger FC Liverpool (0:0, 1:3).
In der Bundesliga hat der Rekordmeister nach dem 2:2 beim SC Freiburg am Freitagabend bereits zehn Punkte Rückstand auf den noch ungeschlagenen Tabellenführer Bayer 04 Leverkusen. Im DFB-Pokal ist man ausgeschieden - es droht also die erste titellose Saison seit 2011/12.
FC Bayern: Eberl hat viel Arbeit vor sich
Die Bayern belasten zudem unklare Vertragssituationen bei mehreren Spielern - so soll Alphonso Davies vor einem Wechsel zu Real Madrid stehen und Jamal Musiala seinen Vertrag aktuell nicht verlängern wollen. Dazu gibt es Wechselgerüchte um Joshua Kimmich und Leon Goretzka.
"Wir müssen jetzt einen Trainer finden und parallel ein paar Vertragsituationen klären", sagte Eberl am Dienstagabend. Viel Arbeit für ihn und Sportdirektor Christoph Freund.
"Christoph und ich haben einiges zu tun", stellte der neue Sport-Vorstand fest. Was die Mannschaft in Zukunft beträfe, schaue er sich "erstmal alles an". Grundpfeiler gebe es. "Wir reden natürlich über Manuel Neuer und Thomas Müller, die schon ewig im Verein sind, wir reden über Jo Kimmich, Leon Goretzka und Leroy Sané", so Eberl.
Musiala, Mathys Tel und Aleksandar Pavlovic seien zudem "Jungs, die jetzt ein Stückweit anschieben und Konkurrenzsituation entstehen lassen".
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