Champions League: Manchester City und Paris Saint-Germain droht krachendes Aus - die Chancen auf das Achtelfinale
Publiziert 29/01/2025 um 12:22 GMT+1 Uhr
Manchester City und Paris Saint-Germain zählten in den vergangenen Wochen zu den größten Sorgenkindern im europäischen Fußball. In der neuartigen Ligaphase der UEFA Champions League kamen die Schwergewichte einfach nicht in Schwung, am letzten Spieltag geht es für die Scheichklubs schier ums nackte Überleben. Real Madrid hofft hingegen auf den direkten Sprung in das Achtelfinale der Königsklasse.
Kompany über angeschlagenen Ex-Klub City - und Meister Pep
Quelle: Perform
Immer größer, immer reicher - immer besser? Das neue Gewand der UEFA Champions League hat sich in der Hinrunde bewährt, im Gegensatz zu den vergangenen Jahren ist selbst am letzten Spieltag der Vorrunde für reichlich Spannung gesorgt.
Manche europäische Größte wünscht sich aber wohl das alte Format zurück.
Mit Manchester City und Paris Saint-Germain stehen nämlich ausgerechnet jene Klubs vor dem Aus, die einst von ihren Investoren nur auf den Triumph in der Königsklasse getrimmt wurden.
Mit Rekordsieger Real Madrid und dem italienischen Rekordmeister Juventus Turin fanden sich zwei weitere Granden, die zuletzt mit Ach und Krach die Qualifikation für die Playoffs absicherten.
Manchester City: Wird Brügge zum Stolperstein?
(Platz 25, 8 Punkte, 15:13 Tore)
Das letzte große Endspiel von Manchester City in der Champions League ist noch nicht lange her. Am 10. Juni 2023 setzte sich das Team von Pep Guardiola in der Nacht von Istanbul erstmals die europäische Krone auf. Nun steht wieder ein großes Finale an.
Diesmal aber geht es um nichts anderes als das nackte Überleben: Denn gegen den internationalen Fußball-Zwerg Club Brügge drohen die Citizens am Mittwoch hochkant aus der Königsklasse zu fliegen.
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Manchester City will gegen Brügge das Weiterkommen fixieren
Fotocredit: Getty Images
Es droht der Worst-Case, das absolute Horrorszenario für den so erfolgsverwöhnten Scheichklub von der Insel. "Das kann passieren", hatte Guardiola in der Vorwoche nach dem ernüchternden 2:4 bei Paris Saint-Germain einräumen müssen. Er wisse, wie wichtig ein Weiterkommen aus finanzieller Sicht für den Klub sei, ergänzte der Katalane am Dienstag: "Natürlich wollen wir versuchen weiterzukommen, insbesondere aus sportlichen Gründen."
Dazu braucht der Starcoach am Mittwoch zwingend einen Sieg, um sich mit seiner kriselnden Mannschaft noch so eben unter die besten 24 Teams und damit in die Playoffs zu retten. Laut Rechnungen des britischen Sportanalyseunternehmens Opta beträgt Citys Chance auf das Weiterkommen nur 63 Prozent.
PSG zittert gegen VfB Stuttgart
(Platz 22, 10 Punkte, 10:8 Tore)
Unter allen Trainern der Spitzenklubs dürfte Guardiola, der in seiner Karriere noch nie die K.o.-Phase der Champions League verpasst hat, vor dem Showdown den größten Druck verspüren. Doch ist er bei Weitem nicht der einzige, der den Ansprüchen im umgemodelten Modus der Champions League hinterherläuft.
So ist auch das Weiterkommen von Paris Saint-Germain, immerhin Finalist im Jahr 2020, vor dem finalen Auftritt beim VfB Stuttgart noch nicht gesichert - ein Punkt fehlt, um fest für die Playoffs planen zu können.
Trafen Großklubs wie die Franzosen vor der Reform auf zumeist maximal eine weitere Spitzenmannschaft in der Gruppenphase, musste PSG nun etwa gegen Arsenal, Atlético Madrid und den FC Bayern ran - und verlor diese Duelle allesamt.
Im Gegensatz zu ManCity darf sich Paris - zumindest aus rechnischer Sicht - mehr Hoffnungen auf die K.o.-Phase machen, Opta beziffert die Chancen des französischen Hauptstadtklubs auf 86 Prozent.
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Paris Saint-Germain droht in der Champions League das Aus
Fotocredit: Getty Images
Knackiges Final-Duell für Real Madrid
(Platz 16, 12 Punkte, 17:12 Tore)
Nicht viel besser erging es Real Madrid, das sich zwar die Teilnahme an den Play-offs gesichert hat, vor dem abschließenden Duell mit Stade Brest im Kampf um den direkten Einzug ins Achtelfinale aber um kräftige Mithilfe angewiesen ist. Damit teilen die Königlichen ihr Schicksal mit Juventus Turin, die punktgleich nur einen Rang hinter Real auf Platz 17 rangieren.
Den natürlichen Anspruch der Spitzenklubs, die Pflichtaufgabe Vorrunde mal eben so im Vorbeigehen zu erledigen, hat der neue Modus erheblich erschwert. In der Tabelle steht Titelverteidiger Real plötzlich hinter einem Außenseiter wie Stade Brest - das vor dem direkten Duell einen Punkt mehr auf dem Konto und damit bessere Aussichten auf die Top Acht und den direkten Sprung ins Achtelfinale hat.
Verkehrte Fußballwelt also in der neuen Champions League? Nicht ganz. Der FC Liverpool und Hansi Flicks FC Barcelona haben ihre Pflicht souverän gemeistert - und können am Mittwoch tiefenentspannt dabei zusehen, wie sich vermeintliche Titelrivalen im finalen Überlebenskampf schlagen.
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(mit SID)
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Showdown in der Königsklasse: So stehen die Chancen der Deutschen
Quelle: SID
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