Kobel tobt nach BVB-Drama in der Nachspielzeit gegen Juventus Turin - die Reaktionen auf das 4:4-Spektakel

Borussia Dortmund verschenkt einen sicher geglaubten Sieg in der Champions League bei Juventus Turin (4:4) durch zwei Gegentore in der Nachspielzeit. BVB-Torhüter Gregor Kobel, der seine Mannschaft mit einigen Glanzparaden vor weiteren Gegentreffern bewahrte, legte anschließend den Finger in die Wunde. Trainer Niko Kovac spricht dagegen ein Lob aus. Die Reaktionen zum Spektakel von Turin.

Kobel schimpft: "Da muss man auch mal dreckig spielen"

Quelle: Perform

Acht Tore in einer Halbzeit - Juventus und Dortmund brannten beim 4:4 (0.0) nach der Pause ein echtes Offensivfeuerwerk ab.
Damit stellten beide Teams den Rekord aus der letzten Champions-League-Saison ein, als beim 9:2-Sieg des FC Bayern gegen Dinamo Zagreb ebenfalls acht Treffer in der zweiten Halbzeit fielen.
Freude kam beim BVB über das Spektakel aber verständlicherweise nicht auf. Durch die späten Tore von Dusan Vlahovic (90.+4) und Lloyd Kelly (90.+6) verpassten die Schwarz-Gelben einen Auswärtsdreier zum Auftakt der Königsklassen-Saison.
Während Trainer Niko Kovac seiner Mannschaft ein großes Kompliment aussprach, war Torhüter Gregor Kobel richtig sauer. Die gesammelten Reaktionen des BVB auf "Amazon Prime".
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Quelle: Perform

Gregor Kobel: "Müssen erwachsener spielen"

Niko Kovac (Trainer Borussia Dortmund): "Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Wir haben das Spiel lange Zeit kontrolliert und toll herausgespielte Tore geschossen. Die letzten vier Minuten tun aber richtig weh. Man darf auf diesem Niveau keine Fehler machen. Ich sage nicht umsonst: Hinten gibt es keine Playzone, gerade wenn es in die Nachspielzeit geht, dann muss der Ball weg, dann müssen wir Fouls ziehen. Das darf nicht passieren. Jetzt müssen wir mit diesem Punkt leben."
Gregor Kobel (Torhüter Borussia Dortmund): "Wir sind sicher enttäuscht, wir hätten hier drei wichtige Punkte einfahren müssen. Ich bin natürlich angepisst. Zwei Tore in der Nachspielzeit zu kriegen, ist super ärgerlich. Es kann nicht sein, dass wir so ein geiles Spiel machen und dann nicht gewinnen. Wir müssen erwachsener spielen und das Spiel einfach nach Hause bringen."
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Quelle: Perform

Karim Adeyemi (Borussia Dortmund): "Es fühlt sich schwierig an. Wir müssen zu 100 Prozent gewinnen und sind natürlich enttäuscht. Ich hatte nicht das Gefühl, dass bei uns noch was anbrennt, weil wir stabil standen. Leider hat es nicht mit dem Sieg geklappt. Aber es geht weiter und wir müssen es im nächsten Spiel besser machen."
Felix Nmecha (Borussia Dortmund): "Es ist schon sehr ärgerlich. Wir haben sehr hart gearbeitet und dann am Ende so zwei Tore zu kassieren, das ist schon bitter. Was soll man machen, wir müssen weiter arbeiten. Wir haben gezeigt, dass wir mithalten können mit den Top-Mannschaften, aber am Ende nervt es."
Kenan Yildiz (Juventus Turin): "Wir haben unnötige Gegentore kassiert. Aber wir sind mit viel Kampfgeist zurückgekommen, daher ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Natürlich sind wir happy über den Punkt, aber wir ärgern uns jetzt auch. Wenn es noch länger gedauert hätte, hätten wir vielleicht sogar gewonnen."
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Quelle: Perform





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