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Harter Gang & breite Brust
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Publiziert 19/08/2012 um 11:40 GMT+2 Uhr
Noch vor dem Bundesligastart rollt der Ball - im DFB-Pokal. Die erste Hauptrunde steht an und die Bundesligisten wollen ihre Gegner ernst nehmen. Verletzungen, Aufstellungen oder Debüts: Hier bekommen Sie alle wichtigen Informationen zu ihrer Liebsligsmannschaft vor dem ersten Pokal-Auftritt.
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Hamburger SV: Treffen mit dem Neuen
Der HSV trifft in der Erstrundenpartie gegen den Drittligisten Karlsruher SC auf sein künftiges Jungtalent. Hakan Calhanoglu unterschrieb vergangene Woche einen Vertrag in der Hansestadt, bleibt aber auf Leihbasis weiter beim KSC. Er soll von Beginn an auflaufen und dem HSV ein Bein stellen. Bei Hamburg fehlen Slobodan Rajkovic (Suspendierung) und Gojko Kacar (Aufbautraining). Rene Adler soll beim HSV im Tor stehen.
FC Schalke 04: Torhüter-Frage noch offen
Schalke 04 muss im Erstrundenspiel beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken stark ersatzgeschwächt antreten. Neben den beiden gesperrten Profis Jermaine Jones und Klaas-Jan Huntelaar fallen Christoph Moritz, Chinedu Obasi und Christoph Metzelder verletzt aus. Jefferson Farfán und José Manuel Jurado sind zudem angeschlagen. Im Tor hat Trainer Huub Stevens Coach die Wahl zwischen Lars Unnerstall und Routinier Timo Hildebrand. Die Entscheidung scheint wohl auf Hildebrand zu fallen, der die bessere Vorbereitung absolviert hat.
SV Werder Bremen: Werder endlich ohne Ausfälle
Der SV Werder Bremen und sein Trainer Thomas Schaaf freuen sich auf die Partie beim Drittligisten Preußen Münster: "Es herrscht im Team eine große Begeisterung. Jetzt soll es auch losgehen." Werder reist ohne Personalprobleme nach Westfalen: "Es ist schön, wenn der Kader komplett ist", erläuterte Schaaf einen Zustand, den es in den vergangenen zwei Spielzeiten bei den Hanseaten nur selten gab.
1. FC Nürnberg: Breite Brust bei Trainer Hecking
Der FCN reist ohne große Personalprobleme zum Regionalligisten TSV Havelse, einzig Markus Mendler wird fehlen. Der Youngster befindet sich nach seiner Meniskusoperation noch in der Reha. "Club"-Coach Dieter Hecking zeigt sich zuversichtlich: "Natürlich ist der 1. FC Nürnberg Favorit, natürlich wollen wir in die nächste Runde einziehen", so Hecking.
Hannover 96: Huszti kehrt zurück
Bei Hannover 96 soll Rückkehrer Salboczs Huszti gegen den Oberligisten FC Nöttingen von Beginn an auflaufen. Trainer Mirko Slomka muss aber auf Hiroki Sakai (Fußverletzung), Christian Schulz (Wadenzerrung), Mame Biram Diouf (Aufbautraining nach Sprunggelenk-OP) verzichten. Auch Artur Sobiech kehrte angeschlagen von der Länderspielreise zurück. "Artur hat leichte Adduktorenprobleme, kann aber hoffentlich morgen wieder ins Training zurückkehren", gab Slomka leichte Entwarnung auf der Pressekonferenz.
Eintrach Frankfurt: Neuzugänge im Fokus
Bei der Eintracht dreht sich im Spiel gegen den Zweitligsten Erzgebirge Aue alles um die Neuzugänge. Kevin Trapp, Vadim Demidov, Stefan Aigner, Takashi Inui und Olivier Occean sollen von Beginn an auflaufen. Carlos Zambrano wird wohl erst einmal auf der Bank Platz nehmen müssen, Dorge Kouhemaha ist noch im Aufbautraining. Martin Amedick fällt verletzt aus, ebenso wie Anderson.
Fortuna Düsseldorf: Reisinger und Fink kehren zurück
Für zwei Fortunen ist die Rückkehr nach Burghausen etwas Besonderes. Beide spielten für den heutigen Drittligisten SV Wacker - damals noch in der zweiten Liga. Düsseldorf-Coach Norbert Meier betrachtet die Partie ganz nüchtern: "Die Drittligisten haben den Vorteil, dass sie schon seit einiger Zeit im Spielbetrieb sind", betonte der Trainer der Rot-Weißen. "Für uns gibt es keine Lorbeeren zu ernten. Es zählt nur das Weiterkommen, damit unser Los auch in der kommenden Runde im Pokaltopf zu finden ist." Die Fortuna reist mit einer völlig neu formierten Mannschaft an. Allein in der Startelf werden sechs Neuzugänge erwartet.
Mainz 05: Alles wie gehabt
Beim FSV Mainz 05 fällt auf, dass nichts auffällt. Die Mainzer laufen gegen den Oberligisten SV Roßbach/Verscheid mit einer Mannschaft ohne Neuzugänge auf. Die beiden einzigen Neulinge Junior Diaz und Chinedu Ede sollen als Joker fungieren. Trainer Thomas Tuchel bereitet sich dabei auf einen harten Gang vor: "Es gilt, sich vor dem Anspruch zu verwahren, dass das Spiel nach 20 Minuten entschieden sein muss. Das muss es nach 90 Minuten", so Tuchel.
TV-Tipp:
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