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Nach dem 1:7 im Pokal bei Borussia Dortmund muss Paderborns Coach Stefan Effenberg Psychologe sein
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Publiziert 29/10/2015 um 00:06 GMT+1 Uhr
Solche Prügel nimmt Stefan Effenberg persönlich. 1:7 wurde sein SC Paderborn im Pokal in Dortmund demontiert und das gefiel dem "Tiger“ überhaupt nicht. Dabei wollte "Effe" eigentlich beim BVB gewinnen. Mit coolen, launigen Sprüchen kommt der Trainer-Novize jetzt nicht weit. Kann Effenberg auch Psychologe?
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Konsterniert und mit hochrotem Kopf stand Stefan Effenberg am Spielfeldrand. Tatenlos musste er diese Demütigung ertragen. Er konnte nicht grätschen, er konnte nicht foulen, nur fluchen konnte er, aber das nutzte seinem Team wenig.
Statt Pokal-Sensation - Vollklatsche. 1:7 ging sein SC Paderborn bei Borussia Dortmund unter. Es hätte sogar zweistellig werden können.
Und nun?
Der langjährige Aggressive Leader der Bayern muss den Seelsorger geben und seine Mannschaft wieder aufrichten - und das nach seinem dritten Spiel als Trainer.
Psychologe "Effe"
Bei der Ausbildung zum Fußballlehrer wurde auf pädagogisch-psychologische Qualitäten großer Wert gelegt. Diese sind jetzt gefragt.
"Das Ergebnis ist krass. Daraus müssen und werden wir lernen", versprach der 47-Jährige, der in seiner Profi-Laufbahn genügend Niederschläge wegstecken musste. Da war zum Beispiel die Stinkefinger-Affäre bei der WM 1994 in den USA, als er vom damaligen Bundestrainer Berti Vogts nach Hause geschickt wurde. Oder das Last-Minute-Trauma mit den Bayern im Champions-League-Finale 1999 gegen Manchester United.
Aber sieben Gegentore? Das ist ihm selbst als Spieler nie passiert. Und jetzt steht er in der Verantwortung.
Kein Problem.
Basta. Keine Entschuldigen, keine Vorwürfe, Klartext und Konzentration auf den Zweitliga-Alltag.
"Die Mannschaft muss das jetzt schnell abschütteln, aber das wird sie auch", sagte Effenberg noch. "Morgen ist das Spiel für uns kein Thema mehr."
Na dann. Auf zur Wiedergutmachung am Samstag gegen den FSV Frankfurt.
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