FC Bayern-Trainer Hansi Flick kritisiert DFB für Halbfinal-Ansetzung

Bayern-Trainer Hans-Dieter Flick hat nach dem 2:1 (1:0)-Halbfinalsieg seiner Mannschaft gegen Eintracht Frankfurt den DFB für die Ansetzung der Semifinal-Spiele kritisiert. Flick sagte in der "ARD": "Normalerweise diskutiere ich die Spielansetzungen wenig, weil man eh nichts tun kann, aber ich finde es einfach unglücklich, dass das Pokalspiel so zwischen zwei Bundesliga-Spielen stattfindet."

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Damit spielte Hans-Dieter Flick darauf an, dass der FC Bayern am vergangenen Samstag bei Bayer Leverkusen ran musste und am Samstag im heimischen Stadion mit Borussia Mönchengladbach (ab 21:00 Uhr im Liveticker bei Eurosport.de) die nächste Bundesliga-Spitzenmannschaft empfängt.
Flick kritisierte vor allem die Belastung für die Profis: "Ich glaube, die Spieler müssen nach der Pause wirklich viele Spiele machen, nicht nur wir, sondern alle." Daher hätte man die Pokalspiele ähnlich wie die Champions League auch erst nach der Bundesliga-Saison austragen können, so der 54-Jährige.
Intern habe er dies auch angesprochen gehabt, aber "leider ist beim DFB keiner auf die Idee gekommen, das umzusetzen", erklärte der Bayern-Trainer.

Bayern könnten am Samstag Meister werden

Sportlich haben die Bayern trotz der vielen Partien nach der Corona-Zwangspause auch kein Grund zur Beschwerde. Mit dem Erfolg gegen Eintracht Frankfurt holten die Münchner den sechsten Sieg im sechsten Pflichtspiel seit der Saison-Fortsetzung und feierten den insgesamt zwölften Pflichtspielerfolg in Serie.
Mit einem Dreier am Samstag gegen Gladbach könnte die Flick-Auswahl sogar schon die achte Meisterschaft in Folge perfekt machen. Dafür müsste aber Borussia Dortmund bei Fortuna Düsseldorf verlieren.
Allerdings fehlen dem FCB Thomas Müller und Robert Lewandowski, der gegen Frankfurt das 2:1 erzielte, am Samstag gelbgesperrt. Ob Serge Gnabry dann wieder zur Verfügung steht, ist noch offen - der 24-Jährige verpasste das Pokal-Halbfinale wegen einer Rückenprellung.
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