FC Bayern geht in Gladbach unter - Hasan Salihamidzic legt Finger schonungslos in die Wunde

Hasan Salihamidzic hat deutliche Worte für das historische 0:5-Debakel des FC Bayern München im DFB-Pokal bei Borussia Mönchengladbach gefunden. "Absolut schockierend, wir waren nicht da. Ich glaube, wir haben in der ersten Halbzeit keinen Zweikampf gewonnen", legte der Sportvorstand des FCB im "ARD"-Interview den Finger in die Wunde: "Wir hatten einen kollektiven Blackout."

Hasan Salihamidzic (li.) bei 0:5 der Bayern in Gladbach

Fotocredit: Getty Images

"Wir haben uns in jeder Situation den Schneid abkaufen lassen", fuhr Salihamidzic in seiner schonungslosen Analyse der Pokalpleite fort: "Das ist einfach unerklärlich."
Insgesamt sei "alles schief gelaufen, was schief laufen konnte. Wir wissen, wie schwer es immer in Gladbach ist. Wir wollten die Bälle auch hinter die Kette spielen, das hat nicht einmal geklappt", monierte Salihamidzic.
Tatsächlich hätten sich die Bayern nicht beschweren können, wenn Schlussmann Manuel Neuer noch mehr Bälle aus dem Netz hätte holen müssen.
"Gladbach hat super gespielt, die hätten auch noch zwei oder drei Tore mehr machen können", gab Salihamidzic zu und zielte damit auf die ersten 20 Minuten ab, in denen sich die Borussen in einen Rausch gespielt hatten.

Salihamidzic: Nagelsmann-Fehlen kein Grund

Das Fehlen von Coach Julian Nagelsmann, der sich in Corona-Quarantäne befindet, wollte der 44-Jährige nicht als Erklärung für das Geschehene gelten lassen.
"Natürlich möchten wir, dass der Trainer da ist, aber es lag natürlich nicht an seinem Vertreter Dino Toppmöller - sondern daran, dass wir die Zweikämpfe nicht angenommen haben."
Und das nutzten die Gladbacher eiskalt aus.
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Quelle: Perform

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