Eurosport
1. FC Saarbrücken trauert nach Pleite im DFB-Pokal-Halbfinale gegen 1. FC Kaiserslautern: "Unfassbar beschissenes Ende"
Von
Publiziert 03/04/2024 um 09:55 GMT+2 Uhr
Die gestürzten Saarbrücker Pokalhelden bekamen nach dem Aus gegen Kaiserslautern Applaus der treuen Fans, aber sie waren untröstlich. "Die Chance, nach Berlin zu fahren, gibt es als Drittligist nicht so oft, wie wenn wir bei Bayern oder Dortmund spielen würden. Für uns war es eine einmalige Chance - für jeden von uns. Wenn man die so in den Sand gesetzt hat, ist es bitter", sagte Manuel Zeitz.
Die Saarbrücker bedanken sich bei den Fans
Fotocredit: SID
Nach dem 0:2 (0:0) gegen den 1. FC Kaiserslautern verpasste der Drittligist die Chance, ins Finale in Berlin einzuziehen.
Er spüre ein "Gefühlschaos", führte der Kapitän aus: "Insgesamt als Drittligist im Halbfinale zu stehen, das gab es die letzten Jahre nicht so oft. Wir haben Bayern, Gladbach, Frankfurt und Karlsruhe geschlagen, das passiert nicht alle Tage. Es war eine unglaubliche Reise, aber halt auch mit einem unfassbar beschissenen Ende."
Doppelt bitter sei es auszuscheiden, "ohne dass wir die schlechtere Mannschaft sind".
Der Stolz über das Erreichte werde erst "nach Tagen und Wochen kommen", ergänzte Trainer Rüdiger Ziehl: "Wir haben als Drittligist das Halbfinale erreicht und der Weg hierher war krass, unglaublich. Nach dem Spiel ist die Enttäuschung aber sehr, sehr groß."
Der FCS habe sich "die Scheiße selbst eingebrockt", betonte Verteidiger Lukas Boeder: "Wir sind selber Schuld, haben die Fehler gemacht. Es ist beschissen."
Das könnte Dich auch interessieren: Bayern und das DNA-Problem: Wie groß muss der Umbruch sein?
(SID)
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/04/02/3941897-80051648-2560-1440.jpg)
Alonso warnt: "Favoritenrolle bedeutet nichts"
Quelle: Perform
Werbung
Werbung