Hagen ist der erste Mann im norwegischen Spitzenfußball, der sich zu einem Outing entschlossen hat. Der 42-Jährige halte die Zeit für reif und könne sich "nicht vorstellen, dass es für mich andere als positive Folgen hat", betonte er. Zwar sei es "ein bisschen unheimlich", dass er damit jetzt in den Medien sei, ergänzte Hagen, aber: "Ich habe gelernt, mich mit mir selbst sicher zu fühlen. Mein Leben ist schön."
Hagen, der seit 2006 in der Eliteserien und seit 2009 als FIFA-Referee pfeift, löste damit eine Welle der Sympathie aus. "Ich applaudiere, das ist fantastisch", sagte Abid Raja, Minister für Kultur und Gleichstellung. Hagen "bahne den Weg für mehr Toleranz und Akzeptanz für Verschiedenheit im Sport", betonte er. Der norwegische Schiedsrichter-Chef Terje Hauge nannte seinen Kollegen ein "Vorbild", die Boulevardzeitung "Verdens" Gang brachte das Outing in Regenbogenfarben auf dem Titel.

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(SID)
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