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Borna Sosa vom VfB Stuttgart ist nach der Einbürgerungspanne des DFB nicht in Kroatiens EM-Kader
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Publiziert 17/05/2021 um 16:14 GMT+2 Uhr
Borna Sosa wird nicht zur EM fahren. Nachdem der DFB versucht hatte, den Außenverteidiger vom VfB Stuttgart einzubürgern, dabei aber eine Regel übersah, hatte sich Sosa beim kroatischen Verband entschuldigt. Die Hoffnungen auf eine EM-Teilnahme für den 23-Jährigen sind nun aber endgültig vom Tisch, nachdem Kroatien sein Aufgebot ohne Sosa bekanntgab.
Borna Sosa
Fotocredit: Getty Images
Er sollte eine Alternative für Deutschland auf der Linksverteidiger-Position sein, stattdessen fährt Borna Sosa nun gar nicht zur EM.
Das steht fest, nachdem der kroatische Verband seinen Kader für die anstehenden Europameisterschaften im Sommer bekanntgab. Sosa wurde darin nicht berücksichtigt, mit Andrej Kramaric und Josip Brekalo sind zumindest zwei andere Bundesliga-Akteure dabei.
Einen ganz entscheidenden Ausschlag im Fall von Sosa dürfte das Einbürgerungschaos der letzten Wochen gewesen sein. Der DFB hatte sich um Sosa bemüht und ihn davon überzeugt, für die deutsche Nationalmannschaft aufzulaufen. Aufgrund seiner deutschen Mutter konnte der in Zagreb geborene Abwehrspieler auch den deutschen Pass beantragen.
Allerdings unterlief dem DFB ein folgenschwerer Fehler. So vergaß man die Klausel, die besagt, dass wenn ein Spieler nach seinem 21. Lebensjahr für ein Land gespielt hat, ein Nationenwechsel nicht mehr möglich ist. Sosa war mit 22 Jahren noch für die kroatische U21-Nationalmannschaft aufgelaufen und damit nicht mehr für einen Wechsel berechtigt.
Sosa entschuldigt sich beim kroatischen Verband
Sosa entschuldigte sich beim kroatischen Verband und sprach von einem Fehler. "Ich habe die falsche Entscheidung getroffen und war naiv", sagte er in einem Statement, das der kroatische Verband veröffentlichte.
Darin betonte er auch seinen Wunsch, nun doch für Kroatien aufzulaufen: "Falls der kroatische Fußballverband und die Verantwortlichen glauben, dass ich immer noch zum Erfolg unserer Nationalmannschaften beitragen kann, werde ich ihre Einladungen annehmen."
Ob die Kroaten ihm die Aktion verzeihen, ist noch offen. In jedem Fall fand das Stuttgart-Talent aber zunächst einmal keinen Platz im Kader seines Geburtslandes.
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