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EURO: Belgien-Trainer Roberto Martínez adelt Kevin De Bruyne vor Portugal-Spiel: "Der beste Spielmacher der Welt"
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Publiziert 27/06/2021 um 00:22 GMT+2 Uhr
Belgiens Nationaltrainer Roberto Martínez hat Kevin De Bruyne (29) in den höchsten Tönen gelobt. "Für mich ist Kevin der derzeit beste Spielmacher der Welt. Er macht die Spieler um sich herum besser", sagte Martínez auf einer Pressekonferenz am Samstagabend. De Bruyne, derzeit in Diensten des englischen Meisters Manchester City, nimmt eine Schlüsselrolle in Martínez' System ein.
Roberto Martínez ist voll des Lobes für seinen Spielmacher Kevin De Bruyne
Fotocredit: Getty Images
Auch im EM-Achtelfinale gegen Portugal am Sonntag (21:00 Uhr) in Sevilla ruhen große Hoffnungen Belgiens auf dem früheren Wolfsburger und Bremer. Wenn er könnte, würde Martínez De Bruyne selbst gegen Portugals Superstar Cristiano Ronaldo nicht eintauschen wollen.
"Das ist einfach zu beantworten. Ich hatte fünf Jahre die Ehre, mit Kevin zusammenzuarbeiten. Ich habe nie zuvor einen Spieler mit so einer Spielweise gesehen", sagte Martínez. Belgiens Verteidiger Jan Vertonghen war einen Tag vor dem Spiel bemüht, den Fokus weg vom fünfmaligen Weltfußballer Ronaldo zu lenken.
"Wenn man ein Portugal-Shirt auf den Straßen sieht, ist es zu 99 Prozent eines von Ronaldo. Wir haben großen Respekt vor ihm", sagte der Defensivspieler. "Morgen ist es aber nicht Belgien gegen Ronaldo, sondern Belgien gegen Portugal. Sie haben viele gute Spieler, so wie wir. Wir werden bereit sein."
Im Achtefinale müssen die Belgier ohne ihren Offensivspieler Nacer Chadli (31) auskommen. Der Profi vom türkischen Erstligisten Basaksehir fühle sich nicht gut und habe die Reise in den Spielort Sevilla daher nicht mit angetreten. Das teilten die Belgier am Samstag mit.
Keine weiteren Ausfälle bei den "Roten Teufeln"
Der 65-malige Nationalspieler Chadli stand bei der EM bisher in einem Spiel über die komplette Spielzeit auf dem Feld, beim 2:0 zum Gruppenabschluss gegen Finnland am vergangenen Montag in St. Petersburg. Martínez hat im Topspiel gegen den Titelverteidiger ansonsten keine Ausfälle zu beklagen.
"Gestern war Nacer nicht bei 100 Prozent. Er hat sich über Nacht nicht besser gefühlt. Du willst natürlich keinen Spieler verlieren, aber deshalb haben wir 25 weitere im Kader", sagte der belgische Nationalcoach auf einer Pressekonferenz am Samstagabend.
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(SID)
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