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Einzelkritik Deutschland: Offensivfeuerwerk bei Nagelsmann-Debüt gegen die USA - Wirtz, Musiala und Sané stechen heraus
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Publiziert 14/10/2023 um 23:47 GMT+2 Uhr
Julian Nagelsmann hat ein erfolgreiches Debüt als neuer Bundestrainer gefeiert. Mit dem früheren Coach des FC Bayern München auf der Bank kam die deutsche Nationalmannschaf trotz Rückstands zu einem 3:1 (1:1) gegen die USA in Hartford/Connecticut. Besonders überzeugen konnten die Offensivstars um Florian Wirtz, Jamal Musiala und Leroy Sané. Die Einzelkritik.
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Quelle: SID
Beim 3:1 (1:1)-Sieg der DFB-Elf vor 37.743 Zuschauern im Pratt & Whitney Stadium glich Kapitän Ilkay Gündogan (39.) die amerikanische Führung durch den früheren Dortmunder Christian Pulisic (27.) zunächst aus.
Niclas Füllkrug mit seinem achten Tor im zehnten Länderspiel (58.) und Jamal Musiala (61.) ließen Nagelsmann erneut jubeln und ihn genau wie seine Vorgänger Rudi Völler, Jürgen Klinsmann, Joachim Löw und Hansi Flick mit einem Sieg in seine Zeit als Bundestrainer starten.
Besonders gut lief es in Hartford in der Offensive. Deutschland erspielte sich dank der bestens aufgelegten Musiala, Sané und Wirtz eine Vielzahl von Torchancen und hätten sogar noch höher gewinnen können.
In der Zentrale überzeugte zudem auch Joshua-Kimmich-Vertreter Pascal Groß in seinem zweiten Länderspiel in der Startelf.
Das DFB-Team in der Einzelkritik
Marc-Andre ter Stegen: Beim Gegentor ohne Chance, ansonsten souverän. Konnte sich aber nicht wirklich auszeichnen.
Jonathan Tah: Bekam auf der rechten Abwehrseite den Vorzug vor Niklas Süle, konnte sich aber nicht empfehlen. Beim Gegentor ließ er Pulisic ziehen, offensiv harmlos und kaum eingebunden.
Mats Hummels (bis 62. Minute): Der Rückkehrer hatte mit den schnellen Amerikanern Probleme, kam gegen Sergino Dest kurz vor der Pause zu spät und war mit Gelb gut bedient. Mit Lichtblicken im Aufbauspiel und Coaching, steigerte sich in Hälfte zwei.
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Mats Hummels (r.) im Spiel gegen die USA
Fotocredit: Getty Images
Antonio Rüdiger: Der Abwehrchef verlieh der anfälligen Defensive etwas Stabilität, blieb ohne groben Fehler. Schaltete sich auch offensiv ein, kann aber mehr.
Robin Gosens: Interpretierte seine Rolle auf der linken Seite sehr offensiv, fehlte dadurch immer wieder hinten. Wirkte phasenweise überfordert, fand mit seinen Flanken keinen Abnehmer. Steigerte sich deutlich, starker Pass auf Füllkrug vor dem 2:1.
Pascal Groß (bis 71.): Erhielt überraschend das Vertrauen von Nagelsmann als Ersatz des erkrankt abgereisten Joshua Kimmich und rechtfertige seinen ersten Startelf-Einsatz. Traf in der 11. Minute den Pfosten, presste in seinem erst dritten Länderspiel gut.
Ilkay Gündogan: In seinem 70. Länderspiel sehr bemüht, ging als Kapitän voran. Immer wieder mit starken Balleroberungen, staubte zu seinem 18. Länderspieltor ab (39.). Setzte viele offensive Akzente.
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Nagelsmann lobt Groß und Gündogan
Quelle: SID
Jamal Musiala (bis 81.): Gewohnt dribbelstark, zog das Offensivspiel immer wieder an sich. Manchmal zu verspielt. Entschied die Partie aus kurzer Distanz.
Florian Wirtz (bis 62.): Nicht wirklich eingebunden ins Spiel, fiel neben Musiala und Sané ab. Bei einem vielversprechenden Konter (55.) im Abspiel zu unpräzise.
Leroy Sané (bis 71.): Brachte seine herausragende Form mit zur Nationalelf. Kaum zu halten, zu 80 Prozent am ersten Tor beteiligt. In Halbzeit zwei etwas unauffälliger.
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USA - Deutschland
Fotocredit: Getty Images
Niclas Füllkrug (bis 81.): Hatte viele Abschlüsse, ließ aber zunächst die letzte Kaltschnäuzigkeit vermissen. Als Anspielstation im Sturmzentrum aber stets bemüht, traf dann zum achten Mal im zehnten Länderspiel und legte für Musiala auf.
Kai Havertz (ab 62. Minute für Wirtz): Kam nach dem 3:1 ins Spiel und blieb weitgehend unauffällig.
Niklas Süle (ab 62. für Hummels): Wirkte 30 Minuten in der Innenverteidigung mit und half entschlossen mit, den Vorsprung zu verteidigen. Vorne mit gutem Volley-Schuss aus 20 Metern.
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Nagelsmann: "Sind nicht zum La-Paloma-Pfeifen da"
Quelle: SID
Julian Brandt (ab 71. für Sané): Bekam von Nagelsmann immerhin 20 Minuten Einsatzzeit, in denen er sich wenig zeigte.
Leon Goretzka (ab 71. für Groß): Zunächst enttäuscht auf der Bank. Kam 20 Minuten vor dem Ende für Groß ins Spiel.
Chris Führich (ab 81. für Musiala): Kam in den letzten zehn Minuten zu seinem Länderspiel-Debüt, wurde damit für seine starken Trainingsleistungen belohnt. Er traute sich gleich was und versuchte sich in Eins-gegen-eins-Situationen.
Thomas Müller (ab 81. für Füllkrug): Der Routinier kam in der Schlussphase zu seinem 124. Länderspiel - und leitete noch eine Chance von Havertz ein (83.).
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(SID)
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DFB-Team: Erkrankter Kimmich reist ab
Quelle: SID
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