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Ex-Bundesliga-Stars im Ausland mit Özil, Kroos, Khedira, Xhaka, De Bruyne - die #Grenzgänger
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Publiziert 17/10/2016 um 10:26 GMT+2 Uhr
Wie schlagen sich die ehemaligen Bundesligastars bei ihren Klubs im Ausland? Die #Grenzgänger geben Aufschluss. Diesmal mit Matchwinner Mesut Özil, Assist-König Toni Kroos und Startelf-Debütant Leroy Sané. Granit Xhaka erwischte hingegen einen rabenschwarzen Tag, auch die Leicester-Grenzgänger konnten nicht überzeugen. Sami Khedira und Lukas Podolski kamen am Wochenende nicht zum Einsatz.
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England
Mesut Özil (FC Arsenal): Nach zwei guten Auftritten im Nationaltrikot konnte Mesut Özil auch beim FC Arsenal einmal mehr überzeugen und avancierte beim 3:2-Sieg gegen Swansea City zum Matchwinner. Der ehemalige Bremer und Schalker zeigte ein sehr ansprechende Leistung und belohnte sich an seinem 28. Geburtstag in der 57. Spielminute mit dem Tor zur 3:1-Vorentscheidung.
Nach einer Sanchez-Flanke donnerte er den Ball vom Fünfereck volley in die Maschen. Durfte in der 82. Minute das Feld verlassen. Aktuelle Form: 90 Prozent
Shkodran Mustafi (FC Arsenal): Zwei Gegentore sind für einen Innenverteidiger in der Regel kein gutes Arbeitszeugnis. Dem deutschen Nationalspieler ist bei den kassierten Toren jedoch keinerlei Vorwurf zu machen, insgesamt lieferte er eine ordentliche Vorstellung ab. Fast hätte es für den 24-Jährigen sogar zu seinem ersten Tor für den FC Arsenal gereicht. In der 13. Spielminute traf er nach einer präzisen Özil-Flanke per Kopf jedoch nur die Latte. Aktuelle Form: 75 Prozent
Granit Xhaka (FC Arsenal): Der Schweizer erhielt von Trainer Arsène Wenger den Vorzug vor Francis Coquelin, zahlte das Vertrauen jedoch nicht zurück - Xhaka erwischte einen rabenschwarzen Tag. In der 38. Spielminute verlor er zunächst ohne Not kurz vor dem eigenen Strafraum den Ball und ermöglichte Swansea so den 1:2-Anschlusstreffer, in der 70. Minute sah er dann nach einem Foulspiel an Modou Barrow zu allem Überfluss noch die Rote Karte. Ein gebrauchter Tag für den ehemaligen Gladbacher, der froh sein konnte, dass seine Teamkollegen den Sieg über die Zeit retten konnten. Aktuelle Form: 30 Prozent
Ilkay Gündogan (Manchester City): Der frühere Dortmunder rückte bei Manchester Citys 1:1 gegen Everton für den Brasilianer Fernando in die Startelf. Zu überzeugen wusste Gündogan aber nicht. Der Nationalspieler bekam von Pep Guardiola im Mittelfeld eine defensive Rolle zugewiesen, wodurch er sich kaum in die Offensive einschalten konnte. Kurz vor Schluss wurde er für Vincent Kompany vom Platz geholt. Aktuelle Form: 50 Prozent
Leroy Sané (Manchester City): Der Ex-Schalker feierte gegen Everton sein Startelf-Debüt für Manchester City in der Premier League und sorgte auf dem rechten Flügel für viel Wirbel, ehe er nach 71 Minuten ausgewechselt wurde. In der 10. Minute fiel der 20-Jährige allerdings negativ auf, als er nach einem Dribbling im Sechzehner plump zu Boden ging und einen Elfmeter rausholen wollte. Der Schiedsrichter fiel darauf nicht rein. Aktuelle Form: 70 Prozent
Kevin De Bruyne (Manchester City): Zuletzt war der Belgier aufgrund einer Oberschenkelverletzung außer Gefecht. Beim 1:1 gegen Everton spielte er 90 Minuten durch. Viel Erfolg hatte der Mittelfeldspieler allerdings nicht. Zunächst scheiterte De Bruyne in 43. Minute mit einem Elfmeter an Maarten Stekelenburg, ehe er in der Schlussphase erneut in Evertons Schlussmann bei einem Distanzschuss seinen Meister fand. Aus dem Spiel heraus strahlte der Ex-Wolfsburger nur wenig Kreativität aus. Aktuelle Form: 40 Prozent
Vincent Kompany (Manchester City): Nach überstandener Verletzung feierte der ehemalige Hamburger beim 1:1 gegen Everton ein Kurzcomeback. In der 90. Minute wurde der Abwehrspieler für Ilkay Gündogan eingewechselt, um mit seiner Kopfballstärke das Siegtor zu erzielen, was aber nicht gelang. Aktuelle Form: 30 Prozent
Robert Huth (Leicester City): Der ehemalige deutsche Nationalspieler bot bei der 0:3-Auswärtspleite der "Foxes" bei Chelsea wie seine Mitstreiter in der Defensive keine gute Leistung. Der Innenverteidiger leistete sich ein ungeahndetes Handspiel im ersten Durchgang und holte sich schon in der 27. Minute die Gelbe Karte ab. Danach ging er gefühlt den ganz harten Zweikämpfen aus dem Weg - zu denen es aber ohnehin meistens nicht kam, weil Huth und Co. zumindest in der ersten Halbzeit kaum rechtzeitig in Richtung des Balles kamen. Huth hat schon weitaus präsenter agiert. Aktuelle Form: 25 Prozent
Christian Fuchs (Leicester City): Auch der ehemalige Schalker und Mainzer Christian Fuchs war schon einmal dynamischer auf seiner linken Abwehrseite. Er wirkte nicht immer hellwach, hatte mit den Gegenspielern Pedro oder auch mal Victor Moses so seine Probleme und konnte zudem froh sein, dass seine Volleyball-Abwehraktion zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht mit Elfmeter geahndet wurde. Wenig später rannte er Pedro dann noch einmal an der Strafraumkante ungestüm um - wieder folgenlos. Auch seine weiten Einwürfe strahlten gegen Chelsea keine Gefahr aus. Aktuelle Form: 25 Prozent
Heung-Min Son (Tottenham Hotspur): Der Südkoreaner ist aktuell vielleicht in der Form seines Lebens. In der Premier League wurde er aufgrund seiner jüngsten Leistungen zum Spieler des Monats September gekürt. Nachdem er nun jedoch bei der Nationalmannschaft war und seine Dienste in den kommenden Wochen unbedingt gebraucht werden, bekam er von Spurs-Trainer Mauricio Pochettino eine Pause verordnet und saß 72 Minuten auf der Bank. Nach seiner Einwechslung beim 1:1 gegen West Bromwich Albion erzielte Son zwar kein Tor, war aber maßgeblich am späten Ausgleich durch Dele Alli beteiligt. Aktuelle Form: 95 Prozent
Lloris Karius (Liverpool): Ein ereignisarmer Tag für den Keeper. Ein Mal wurde es brenzlig für den Deutschen, als Ibrahimovic frei vor ihm auftauchte, doch das Tor nicht traf, ein Mal sorgte er selbst für Gefahr, als er einen einfach Pass genau in die Füße von Rashford spielte. Allerdings endete die Aktion im Abseits. Glück für Karius, der ansonsten nicht gefordert wurde. Aktuelle Form: 70 Prozent
Marvin Matip (Liverpool): Der wird doch wohl nicht etwa Abwehrchef werden wollen? Matip spielte gegen Manchester United fehlerlos, hatte allerdings auch nicht viel zu tun. Deswegen konnte er sich ein ums andere Mal mit nach vorne wagen und hier und da gute Eröffnungen präsentieren. Ohne Zweifel eine echte Verstärkung für die Reds. Aktuelle Form: 85 Prozent
Roberto Firmino (Liverpool): Ohne Frage, Firmino hat schon bessere Tage in Anfield erlebt. Gegen Manchester United ist er zwar nicht negativ aufgefallen, allerdings auch nicht unbedingt positiv. Coutinho war der bessere der beiden kleinen Brasilianer. Aktuelle Form: 60 Prozent
Emre Can (Liverpool): Im zentralen Mittelfeld lieferte Can gegen ManUnited ein eher unauffälliges Spiel ab. Der deutsche Nationalspieler lieferte - wenn gefordert - ein ganz vernünftiges Stellungsspiel ab, konnte auch mal dazwischen grätschen. Mit einem Ball hätte er allerdings den Dreier für den LFC besorgen können. Nach Mini-Dribbling im Strafraum und Abschluss aufs lange Eck konnte De Gea nur mit großer Mühe den Rückstand verhindern. Aktuelle Form: 70 Prozent
Ron-Robert Zieler saß bei Leicester erneut 90 Minuten auf der Bank, Per Mertesacker fehlte dem FC Arsenal weiterhin verletzungsbedingt. Bastian Schweinsteiger ist weiter aussortiert und Henrikh Mkhitaryan offiziell noch verletzt. Diese Spieler bleiben daher diese Woche ohne Bewertung.
Spanien
Marc-André ter Stegen (FC Barcelona): Erlebte beim klaren 4:0-Sieg Barcas gegen Deportivo la Coruna einen sehr ruhigen Abend und konnte sich daher auch nicht für seinen Patzer im zurückliegenden Ligaspiel rehabilitieren. Ter Stegen konnte sich zwar nicht auszeichnen, strahlte aber durchaus Ruhe aus, was für einen Torhüter ja auch kein unwichtiges Kriterium darstellt. Aktuelle Form: 50 Prozent
Ivan Rakitic (FC Barcelona): Zeigte eine gute Leistung, auch wenn er sicher nicht der auffälligste Spieler der Katalanen war. Das ist Rakitic aber eigentlich nie. Er zog im Mittelfeld aber unaufgeregt die Fäden und gab dem Barca-Spiel die nötige Balance. War viel unterwegs und spielte einige gute Pässe. Aktuelle Form: 70 Prozent
Toni Kroos (Real Madrid): Erst kürzlich bei Real Madrid zum bestbezahltesten deutsche Spieler aller Zeiten aufgestiegen, zahlte Kroos das ihm entgegengebrachte Vertrauen auf dem Platz zurück. Bereitete beim 6:1-Kantersieg bei Betis Sevilla die ersten beiden Tore Reals mustergültig vor und zeigte auch ansonsten eine gewohnt starke Leistung. Aktuelle Form: 80 Prozent
Italien
Sami Khedira (Juventus Turin): Nach seinen guten Leistungen in der Nationalmanschaft musste Khedira bei Juventus Turin im Spiel gegen Udinese Cacio mit einem Platz auf der Ersatzbank vorlieb nehmen - und zwar für die kompletten 90 Minuten. Aktuelle Form: 70 Prozent
Türkei
Lukas Podolski (Galatasaray Istanbul): Nach seiner Zwei-Tore-Gala gegen Antalyaspor blieb Lukas Podolski beim 1:0-Sieg bei Genclerbirligi ohne Einsatz und saß 90 Minuten auf der Bank. Aktuelle Form: 60 Prozent
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