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Offiziell: Joachim Löw bleibt Bundestrainer trotz WM-Aus
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Publiziert 03/07/2018 um 11:04 GMT+2 Uhr
Joachim Löw bleibt trotz des historischen WM-Debakels Bundestrainer. Das teilte der DFB sechs Tage nach dem blamablen Vorrunden-Aus in Russland mit. Löw hatte das Amt 2006 als Nachfolger von Teamchef Jürgen Klinsmann übernommen. Höhepunkt seiner Amtszeit war der Gewinn des WM-Titels 2014 in Brasilien. Der 58-Jährige hatte seinen Vertrag im Mai noch um zwei Jahre bis 2022 verlängert.
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Joachim Löw erklärte in einer Mitteilung des DFB seine Beweggründe:
Zuvor war es in Frankfurt/Main zu einem Gespräch zwischen der WM-Delegation um DFB-Präsident Reinhard Grindel, Löw und Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff gekommen. "Wir sind alle der festen Überzeugung, dass wir mit Jogi Löw einen Bundestrainer haben, der sehr genau analysieren, die richtigen Schritte einleiten und unsere Mannschaft zurück in die Erfolgsspur führen wird", wird Grindel in der DFB-Presseerklärung zitiert.
Oliver Bierhoff begrüßte die Entscheidung:
Auch Nationalmannschafts-Kapitän Manuel Neuer unterstrich, dass diese Entscheidung aus seiner Sicht richtig sei:
Löw hatte das Amt 2006 als Nachfolger von Teamchef Jürgen Klinsmann übernommen. Höhepunkt seiner Amtszeit war der Gewinn des WM-Titels 2014 in Brasilien. Der 58-Jährige hatte seinen Vertrag im Mai noch um zwei Jahre bis 2022 verlängert.
Ein Bericht der FAZ vom Dienstag sorgte derweil für Aufregung: Vor allem die Sorglosigkeit der Verantwortlichen um Löw und Bierhoff hätten zum WM-Desaster geführt, hieß es dort aus "Spielerkreisen" und von zwei "erfahrenen Kennern der sportlichen und organisatorischen Verhältnisse in der Nationalmannschaft und beim DFB". Löw habe den Leistungsgedanken ausgehebelt, was zur Spaltung der Mannschaft in Etablierte und Junge beigetragen habe.
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