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WM 2018: Marokko - Iran jetzt live im TV und im Livestream und Liveticker
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Publiziert 15/06/2018 um 08:56 GMT+2 Uhr
Marokko gegen Iran jetzt live im TV und im Livestream: Heute stehen sich Marokko und der Iran bei der WM 2018 in Russland gegenüber. Die ARD überträgt das Match heute live im TV und im Livestream. Eurosport.de bietet einen Liveticker zum Match Marokko - Iran am ersten Spieltag der Gruppe B an. Hier bekommt Ihr alle News, Hintergrundinformationen und Liveticker von der Fußball-WM in Russland.
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Fotocredit: Eurosport
Marokko - Iran jetzt live im TV
Die ARD überträgt das Gruppenspiel zwischen Marokko und dem Iran bei der WM in Russland live im TV. Anstoß ist heute, 15. Juni, um 17:00 Uhr MESZ.
Nachdem der WM-Traum einer ganzen Nation erneut geplatzt war, bewies Fouzi Lekjaa Größe. Der enttäuschte Präsident des marokkanischen Fußball-Verbandes FRMF spendete FIFA-Boss Gianni Infantino Lob, er wünschte den siegreichen Bewerbern aus den USA, Kanada und Mexiko für die Ausrichtung der Endrunde 2026 "nur das Beste" - und er versprach: "Wir werden weiter arbeiten, um uns eines Tages unseren Wunsch zu erfüllen."
Ein ganz kleiner Trost: Sportlich scheinen die "Löwen vom Atlas" ihr jahrelanges Tief endlich überwunden zu haben, der Lohn ist die Teilnahme an der Endrunde in Russland und damit nach zwei Jahrzehnten die Rückkehr auf die große Bühne.
Marokko - Iran jetzt im Livestream
Das Match zwischen Marokko und dem Iran gibt es im kostenlosen Livestream der ARD.
Wenige Tage vor Beginn der Weltmeisterschaft in Russland stand die iranische Nationalmannschaft ohne Fußballschuhe da. Der bisherige Schuhsponsor Nike aus den USA beendete wegen politischer Sanktionen gegen den Iran kurzfristig die Bereitstellung des Schuhwerks.
Einige hatten Klubkollegen um Hilfe gebeten, andere waren selbst in Läden gegangen und hatten sich dort neue Schuhe gekauft.
Marokko - Iran jetzt im Liveticker
Auf Eurosport.de gibt es einen Liveticker zum Match Marokko gegen Iran. Hier erhaltet Ihr alle News zur WM in Russland und allen teilnehmenden Mannschaften.
Team-Aufstellungen:
Marokko: Munir - N. Amrabat, Saiss, Benatia, Achraf - El Ahmadi - Ziyech, Belhanda, Boussoufa, Harit - El Kaabi
Iran: Beiranvand - Rezaeian, Pouraliganji, Cheshmi, Haji Safi - Ebrahimi, Shojaei - Jahanbakhsh, Ansarifard, Amiri - Azmoun
Van-Gaal-Video verzückt Marokko
Marokkos Fußball-Nationaltrainer Herve Renard haben die Grußbotschaften der prominenten Unterstützer aus den Niederlanden tief berührt. "So etwas macht mich und das Team unheimlich stolz", sagte der 49-Jährige, nachdem ihm unter anderem der ehemalige Star-Trainer Louis van Gaal, Ex-Profi Ruud van Nistelrooy sowie Wesley Sneijder für den WM-Auftakt gegen Iran am Freitag viel Erfolg gewünscht hatten.
Louis van Gaal hatte Marokko in einem Video auf Facebook für die erste WM-Teilnahme seit 20 Jahren dabei viel Mut zugesprochen und sich sogar den Einzug in das Endspiel gewünscht. "Ich hoffe, dass ihr in das Finale kommt. Ich trage ein grünes Polo-Shirt, weil das eure Farbe ist", sagte van Gaal, der die Botschaft sogar mit "Yallah" (Auf geht's!) beendete.
Iran-Coach: "Siege sind beste Medizin"
Vor dem WM-Auftakt gegen Marokko will Irans Nationaltrainer Carlos Queiroz jeglichen Anflug von Nervosität oder Angst verdrängen. "Druck ist immer da. Aber wir sind hier und haben das Recht zu genießen", sagte er vor der Partie am Freitag in St. Petersburg und ergänzte: "Siege sind die beste Medizin."
Ein Erfolg gegen die Nordafrikaner ist auch bitter nötig, um überhaupt vage Chancen auf den Einzug in die K.o.-Runde zu besitzen. Denn danach sind in der schweren Gruppe B die Gegner noch Ex-Weltmeister Spanien und Europameister Portugal. "Ein Sieg ist gut für die Moral und das Selbstvertrauen", sagte Queiroz, "aber im ersten Spiel entscheidet sich nichts".
Nur sechs Marokkaner in Marokko geboren
Nur sechs Spieler Marokkos sind auch wirklich dort zur Welt gekommen. Die meisten der 23 Sportler im WM-Kader sind aus Frankreich, Spanien, Belgien oder den Niederlanden. "Das wichtigste ist der Teamspirit. Wenn der stimmt, ist die Herkunft der Spieler egal", betont Marokkos Trainer Herve Renard.
Kein Public Viewing im Iran
Das beliebte Rudelgucken wird in Iran in diesem Jahr ausfallen. Aus "kulturellen und sozialen Gründen", teilte ein Polizeisprecher mit, werde man anders als noch vor vier Jahren auf das Public Viewing verzichten. Die Zusammenkunft von Männern und Frauen wird im islamischen Land als unsittlich angesehen.
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