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Frauen-WM 2023: Spanien erstmals im WM-Finale - Tor-Wahnsinn in letzten Spielminuten gegen Schweden
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Publiziert 15/08/2023 um 11:54 GMT+2 Uhr
Spanien hat bei der Frauen-WM 2023 in Australien und Neuseeland erstmals das Endspiel einer Weltmeisterschaft erreicht. Beim 2:1 (0:0) im Halbfinale gegen Schweden überschlugen sich in den Schlussminuten die Ereignisse: Erst brachte Salma Paralluelo die Furja Roja in Führung (81.). Den Ausgleich der Schwedinnen durch Rebecka Blomqvist (88.) konterte Olga Carmona (90.) zum Sieg der Spanierinnen.
Spanien-Torjägerin Paralluelo: "Magischer Moment des Glücks"
Quelle: Perform
Spaniens Fußballerinnen greifen bei der Endrunde in Australien und Neuseeland nach ihrem ersten WM-Titel.
Die Furia Roja bezwang nach einer turbulenten Schlussphase im Halbfinale den Favoritenschreck Schweden 2:1 (0:0) und trifft nun am Sonntag (12:00 Uhr im Liveticker) im Endspiel auf den Sieger des Duells zwischen Co-Gastgeber Australien und Europameister England am Mittwoch (12:00 Uhr im Liveticker).
"Es sind ganz große Emotionen, es war ein hartes Spiel. Wir haben eine tolle Mannschaft, die alles kann", jubelte Edeljoker Salma Paralluelo nach Spaniens historischem Erfolg: "Jetzt kommt die letzte große Herausforderung."
Edeljoker Salma Paralluelo (81.) und Olga Carmona (89.) trafen für das Team von Nationaltrainer Jorge Vilda, der nach einer Rebellion von 15 Spielerinnen im Herbst massiv unter Druck gestanden hatte.
Rolfö vergibt für Schweden
Die Wolfsburgerin Rebecka Blomqvist (88.) glich zwischenzeitlich aus für den Olympiazweiten Schweden, der sein zweites WM-Endspiel nach der Final-Niederlage 2003 (1:2 n.G.G. gegen Deutschland) verpasste.
43.217 Fans im ausverkauften Eden Park von Auckland sahen zunächst die Spanierinnen im Vorteil. Mit Weltfußballerin Alexia Putellas wieder in der Startelf setzte die ballsichere Furia Roja mutig die ersten Akzente, es mangelte aber an der nötigen Durchschlagskraft. Ein Distanzschuss von Carmona (14.) strich knapp am Pfosten vorbei.
In einer taktisch geprägten Begegnung bemühte sich der Ex-Europameister Schweden, der bereits die USA (5:4 i.E.) und Japan (2:1) ausgeschaltet hatte, um energisches Pressing und Umschaltmomente.
Erst kurz vor der Pause hatte die frühere Bundesliga-Spielerin Fridolina Rolfö (42.) die beste Gelegenheit, doch Spaniens Torhüterin Cata Coll parierte den Volleyschuss.
Carmona schockt Schwedinnen
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Skandinavierinnen merklich den Druck und attackierten den spanischen Spielaufbau früher. Spaniens Coach Vilda nahm die glücklose Putellas nach nicht einmal einer Stunde vom Feld und brachte Joker Paralluelo.
Die wirbelnde Matchwinnerin des Viertelfinales gegen die Niederlande (2:1 n.V.) stellte die schwedische Abwehr sogleich vor Probleme. Das 1:0 aber hatte wenig später zunächst Alba Redondo (71.) auf dem Fuß, als sie im Nachsetzen aus sitzender Position nur haarscharf das Tor verfehlte - besser machte es dann Paralluelo aus rund acht Metern.
Danach überschlugen sich die Ereignisse: Erst ließ die eingewechselte Blomqvist Schweden jubeln, nach einer Ecke antwortete Carmona mit einem Schuss aus 16 Metern. Schweden muss sich nun mit dem Spiel um Platz drei (Sa., 10:00 Uhr im Liveticker) begnügen.
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(SID)
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