Eurosport
Kein Interesse: Karim Benzema erhält Absage von Algeriens Nationalcoach
Von
Publiziert 18/11/2019 um 15:32 GMT+1 Uhr
Der algerische Nationalcoach Djamel Belmadi hat sich klar zu einer möglichen Nominierung von Real-Stürmer Karim Benzema für die Nationalmannschaft Algeriens geäußert. "Ich habe Baghdad Bounedjah, Islam Slimani, Andy Delort, El Arbi Hillel Soudani. Ich bin mit den Spielern, die ich habe, sehr glücklich", sagte Belmadi dem algerischen Onlineportal "DZFoot" und erteilte Benzema damit eine Absage.
Eurosport
Fotocredit: Eurosport
Zuvor hatte der Stürmer mit algerischen Wurzeln in einem Tweet erklärt, sollte er nicht mehr für französische Nationalmannschaft berufen werden, könne er für ein anderes Land spielen und zeigen, wie gut er ist.
Der ganzen Sache ging ein Interview mit dem französischen Verbandspräsidenten Noël Le Graët voraus. Der 77-Jährige erklärte bei "RMC", gefragt nach der Zukunft von Benzema in Frankreichs Nationalelf: "Das Abenteuer ist vorbei."
Benzema mit klarer Ansage bei Twitter
Saudi Pro League
"Ein Verbrechen": Benzema-Bruder wütet gegen Trainer Gallardo
15/04/2024 um 11:50 Uhr
Zugleich betonte Le Graët aber auch, Benzema sei weiterhin ein herausragender Stürmer. In dieser Saison erzielte der Franzose immerhin schon elf Tore (in 15 Spielen) für Real Madrid, davon alleine neun in der spanischen Liga. Der 31-jährige konterte auf Twitter:
Benzema könnte auch für Spanien spielen
Seit 2015 wurde Benzema nicht mehr für ein Länderspiel Frankreichs nominiert. Damals war ihm vorgeworfen worden, er sei an einem Erpressungsskandal um Teamkollege Mathieu Valbuena beteiligt, der wegen eines Sex-Tapes erpresst worden war. 2017 stellte man aber die Ermittlungen gegen Benzema ein.
Neben Algerien, dem amtierenden Afrikameister, könnte der Torjäger theoretisch auch für Spanien auflaufen. Da der 31-Jährige schon seit zehn Jahren für Real Madrid spielt, wäre eine Einbürgerung möglich. Allerdings wäre in beiden Fällen eine Genehmigung durch die FIFA notwendig und das scheint äußerst unwahrscheinlich.
Denn mit 81 Länderspielen (27 Tore) für die "Équipe tricolore" hat sich der in Lyon geborene Stürmer eigentlich schon vor langer Zeit für ein Team entschieden.
Das könnte Dich auch interessieren: Trotz Lostopf 1: Deutschland droht Hammer-Gruppe bei EM
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung