Dem Bericht des spanischen Sportblattes zufolge will Real Madrid David Alaba unbedingt verpflichten und ihm ein Nettojahresgehalt von knapp über zehn Millionen Euro bieten. In der Führungsetage bei den Königlichen sei man sehr optimistisch, dass der Österreicher zu ihnen wechsele. Und auch Trainer Zinédine Zidane soll bereits sein OK für Transferverhandlungen gegeben haben.
Der Klub sehe in Alaba die Lösung für die Probleme in der Innenverteidigung, er soll aber auch als Linksverteidiger eingesetzt werden. Er könnte mittelfristig zum Abwehrboss aufsteigen und in die Fußstapfen von Real-Legende Sergio Ramos treten.
Doch laut "Sky"-Informationen ist ein Vertrag zwischen Alaba und dem spanischen Meister allerdings noch weit entfernt. Demnach würde es gar kein konkretes Angebot von Real Madrid an Alaba geben.
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Die Königlichen seien zwar eine "ernsthafte Option", ein fertiges Angebot würde aber nicht vorliegen. Dem Bericht zufolge werde es auch im Januar keine Transfer-Verkündung geben.

Alaba bei Real nur als Druckmittel für Ramos?

"Sky" spekuliert vielmehr, dass es Real Madrid in Wirklichkeit um ihren Kapitän Sergio Ramos geht, der seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag immer noch nicht verlängert hat.
Transfer-Experte Max Bielefeld vermutet deshalb, dass der Klub falsche Infos herausgeben haben könnte, um sich gegenüber Ramos zu positionieren. Demnach würde es das Angebot an Alaba nicht geben, die Führungsetage wolle nur indirekt Druck auf ihren Kapitän ausüben. Falls dieser nicht unter ihren Konditionen verlängern wolle, würden sie Alaba holen.
Dem Bericht zufolge sei Bayerns-Abwehrboss nur der "Leidtragende eines klubinternen Machtkampfes zwischen der Führungsetage und Vereinslegende Ramos".
Alabas Vertrag beim deutschen Rekordmeister läuft am 30. Juni 2021 aus, bislang konnten sich die beiden Parteien nicht auf eine Verlängerung einigen.
Neben Real Madrid sollen auch die europäischen Topklubs Manchester City, Manchester United, Paris Saint-Germain sowie Juventus Turin an einer Alaba-Verpflichtung interessiert sein. Laut "Marca"-Informationen ist der FC Barcelona hingegen aus dem Transfer-Poker ausgestiegen.
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Topklub steigt angeblich aus Alaba-Poker aus

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