Vergleichsweise ruhig geht es bei Real Madrid in diesem Sommer auf dem Transfermarkt zu. Die Corona-Krise traf die Königlichen hart und so hielten sich die Gerüchte um die Verpflichtung eines absoluten Top-Stars in Grenzen, obwohl man eigentlich den eingeleiteten Umbruch fortführen wollte. Doch bei Real gilt in dieser Hinsicht: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Denn auch wenn das Geld in diesem Jahr nicht locker sitzt, soll 2021 dann der Großangriff auf dem Transfermarkt erfolgen. Dazu hat der spanische Meister gleich drei der hoffnungsvollsten Talente in Europa auserkoren, wie die spanische "ABC" berichtet. Neben Superstar Kylian Mbappe, der schon seit Längerem mit einem Wechsel in die spanische Hauptstadt in Verbindung gebracht wird, sollen auch die Shootingsstars Erling Haaland und Eduardo Camavinga einen wichtigen Teil des "Weißen Balletts" der Zukunft bilden.

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Transfers könnten mehrere Hundert Millionen Euro kosten

Dass die Transfers dreier Spieler dieses Formats nicht billig werden, ist klar und ist auch ein Grund, warum Real noch ein Jahr warten möchte. 2021 stünde Kylian Mbappe bei Paris Saint-Germain vor seinem letzten Vertragsjahr. Dementsprechend hoffen die Verantwortlichen in Madrid, die Ablöse für den französischen Weltmeister drücken zu können.

Camavinga wäre wohl schon in diesem Jahr zu den Königlichen gestoßen, hätte die Corona-Krise dem Wechsel nicht noch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Trainer Zinedine Zidane soll in ihm den idealen Nachfolger im Mittelfeld für Casemiro sehen.

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Real muss Spieler verkaufen

Bliebe noch Haaland, bei dem noch unklar ist, ob Borussia Dortmund nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu einem absoluten Top-Klub ist. So rankten sich beim Norweger bereits nach seiner ersten Halb-Saison bei den Schwarz-Gelben Gerüchte um einen Abgang. Nach dem Plan der Königlichen soll Haaland die Position in der Sturmspitze einnehmen und von Mbappe und Eden Hazard flankiert werden.

Klar ist auch, dass Real zunächst Geld einnehmen muss, um eine solche Transferstrategie finanzieren zu können. Mit dem Wechsel von James Rodriguez zum FC Everton wurde ein erster Schritt getan. Auch Linksverteidiger Sergio Reguilon soll den Klub noch verlassen, ebenso wie der teure Gareth Bale, für den noch ein Abnehmer gefunden werden muss.

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