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Real-Trainer Zinédine Zidane wütet nach VAR-Wahnsinn und Punktverlust gegen den FC Sevilla
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Publiziert 10/05/2021 um 10:02 GMT+2 Uhr
Real-Trainer Zinédine Zidane war nach dem 2:2-Unentschieden gegen den FC Sevilla bedient. Die unterschiedlichen Entscheidungen des Schiedsrichters bei Handspielverstößen machten den Coach wütend. "Ich habe mich nie über Schiedsrichter beschwert. Aber heute gab es im Sevilla-Strafraum ein Handspiel und eines in unserem Sechzehner. Es gab allerdings nur einen Strafstoß", sagte Zidane nach dem Spiel.
Zinédine Zidane (2.v.r.) spricht mit dem Schiedsrichter
Fotocredit: Getty Images
"Ich verstehe es nicht. Wenn es ein Handspiel ist, dann ist es Hand bei Militao (Eder Militao, Spieler von Real Madrid, Anm. d. Red.), aber auch beim Sevilla-Spieler etwas früher im Spiel", ergänzte der Franzose.
"Es ist jetzt so und er trifft die Entscheidung. Ich habe mir angewöhnt, nicht über Schiedsrichter und ihre Entscheidungen zu sprechen. Aber heute bin ich sehr wütend und ich möchte, dass mir jemand die Handregel erklärt", forderte Zidane auf der Pressekonferenz nach dem Sevilla-Spiel weiter.
Auf die Nachfrage, ob er dem VAR-System, also dem Videoassistenten vertraue, meinte der Real-Coach immerhin: "Ich vertraue dem Fußball und den Menschen. Ich vertraue auch Schiedsrichtern."
Besonders eine Szene Mitte der zweiten Hälfte hatte Zidane derart wütend gemacht.
Schiedsrichter ändert Elfmeter-Entscheidung
Real-Stürmer Karim Benzema wurde von Sevilla-Keeper Bono im Strafraum gefoult. Anstelle eines Elfmeters für Real Madrid - die erste Entscheidung des Schiedsrichters - gab es am Ende aber nach einer Video-Überprüfung der Spielszene einen Strafstoß für Sevilla.
Beim vorangegangenen Eckball hatte Militao den Ball per Hand geklärt. Der Schiedsrichter revidierte daraufhin seine Entscheidung und Ivan Rakitic erzielte vom Punkt das 2:1 für Sevilla. Ein Handspiel eines Sevilla-Spielers zuvor ließ der Referee jedoch ungeahndet.
Durch das Unentschieden verpassten es die Königlichen die Tabellenspitze von Altético Madrid zu übernehmen. Der Madrider Stadtrivale hatte zuvor im Duell mit dem anderen Meisterschaftskandidaten FC Barcelona wichtige Punkte liegen lassen (0:0). Somit bleibt Atlético weiter in Front (77 Punkte), Real und Barça lauern dahinter punktgleich (75).
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