Pellegrino Matarazzo als Trainer bei Real Madrid gehandelt - Plan B falls José Mourinho doch nicht zurückkehrt
VonNiklas Bien
Update 13/05/2026 um 23:24 GMT+2 Uhr
José Mourinho scheint derzeit der aussichtsreichste Kandidat für den Trainerposten bei Real Madrid zu sein. Aber was, wenn der Portugiese doch nicht der Nachfolger von Álvaro Arbeloa wird? Wie die "Marca" berichtet, steht ein Name bei den Königlichen hoch im Kurs, der in der Bundesliga bestens bekannt ist: Pellegrino Matarazzo, aktuell bei Real Sociedad angestellt, soll eine Alternative sein.
Matarazzo kontert Real-Gerücht: Ich bleibe hier
Quelle: Perform
Beinahe alles deutet auf eine Rückkehr von José Mourinho in die spanische Hauptstadt hin. Die Entlassung von Álvaro Arbeloa dürfte nur noch Formsache sein und die Bemühungen von Mourinhos aktuellem Verein, Benfica Lissabon, den Star-Trainer zu halten, sind wohl vergebens.
Gleichzeitig bereitet sich Real auch auf den Fall vor, dass der Transfer des Portugiesen doch nicht über die Bühne geht. Nach Informationen der "Marca" ist vor allem ein Name als Plan B gefragt.
Pellegrino Matarazzo ist seit Dezember Trainer des Erstligisten Real Sociedad San Sebastián und hat mit dem Sieg des spanischen Pokals zuletzt ein Ausrufezeichen gesetzt.
Der Außenseiter besiegte Atlético Madrid im Elfmeterschießen mit 6:5 und bescherte den Basken den vierten Pokalsieg ihrer Vereinsgeschichte.
Matarazzo überzeugte in Deutschland nur bedingt
Was für den US-Amerikaner spricht: Matarazzo verfolgt eine moderne Spielidee, setzt auf ein variables 4-2-3-1-System mit klarem Mittelstürmer.
Seine Stationen in Deutschland verliefen indes mit mäßigem Erfolg. Beim VfB Stuttgart stand er immerhin fast drei Jahre unter Vertrag, holte im Schnitt aber nur 1,22 Punkte pro Spiel und wurde nach einem verpatzten Saisonstart 2022/23 auf Tabellenplatz 17 entlassen.
Noch in derselben Spielzeit übernahm er bei der TSG 1899 Hoffenheim. In der Folgesaison führte er die TSG auf den siebten Platz in der Bundesliga. Als der Start der neuen Runde schiefging, zog der damalige Tabellen-15. aber die Reißleine.
Unabhängig von seinen Stationen in Deutschland ist ein Engagement des 48-Jährigen bei Real Madrid unwahrscheinlich – vor allem, weil der Wechsel von Mourinho wohl auf der Zielgeraden ist.
Das könnte Dich auch interessieren: Kommentar: Neuer zur WM? Deutschland hat kein Torwart-Problem
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/05/13/image-585c8901-08e3-4769-91a3-ebc4f28edfc1-85-2560-1440.png)
Unfassbares Eigentor schockt Ronaldo und Al-Nassr
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung